Gegenteil der a priori Vorgehensweise. Siehe auch Test post hoc. Bei umfangreichem Datenmaterial, undoder bei Mangel i Vorwissen die bliche Vorgehensweise (- thegreative Datenanalyse). Zuerst wird das Datenmaterial auf Besonderheiten abgesucht (explorative Datenanalyse). Dann werden die gefundenen Aufflligkeiten mittels statistischer Hypothesentests auf Signifikanz untersucht. A posteriori bedeutet wrtlich Im Nachhinein. Man fhrt także erst nach der Datenaufbereitung statistische Tests durch. A posteriori Vorgehensweisen sind gegenber a priori Vorgehensweisen generell weniger aussagekrftig. Diese Aussage ist akademisch zu verstehen, denn eine Konkurrenz zwischen diesen Beiden (Vorwissen lt - gt kein Vorwissen) besteht nicht. Bei statistischen Tests begegnet man hufig der Aussage Die Prfgrsse ist approximiviv normalverteilt. Das bedeutet, dass die Prfgrsse umso besser normalverteilt ist, także umso besser direkt mit der Normalverteilung erklrt werden kann, je grsser die getestete Stichprobe ist. Siehe auch (przybliżony) Vertrauensintervalle. QS9000. Zaawansowane planowanie jakości produktu. Qualittsplanungsprozess, bei dem bereits in frhester Phase versucht wird, alles zu denken. Der gesamte Produktlebenszyklus wird bereits geplant, wenn das Produkt erst auf Skizzen existiert. Zentrales Qualittswerkzeug ist hier die FMEA. Sammelbezeichnung fr Tests, die man vor einem allgemeinen Test (test omnibusowy z. B. ANOVA) durchfhrt. Auch geplante Testuje genannt. A priori Testy beruhen auf linearen Kontrasten. Fr weitere Erklrungen zu A Priori Vergleichen siehe dort. Gegenteil von a posteriori Vorgehensweise. Aufgrund von Vorwissen oder Vermutungen werden selektive statistische Tests (również keine Omnibus Tests) auf dan Datenmaterial direkt angewandt. Siehe insbesondere lineare Kontraste. Dopuszczalny poziom jakości Derjenige Gutanteil, ber den ein Los verfgen muss, damit es z. B. z 90 sekstem i nie można go opuścić. AQL i RQL sind 2 Punkte, mit denen die Operationscharakteristik eindeutig bestimmt ist. Zusammenhang zwischen der absoluten Temperatur und der erwarteten Lebensdauer (bzw. Fehlerrate). AutoRegressive Integrated Moving Average Modell. Dieses Modell dient zur Beschreibung von Datenreihen in der Zeitreihenanalyse und ist so allgemein, dass es mehrere unter anderem Namen bekannte Methoden als Spezialflle enthlt. Ziel der aus den 3 Parametr n p, d, q bestehenden Metode ARIMA (p, d, q) ist es: Die vorliegende Messreihe vollstndig zu beschreiben zuknftige Werte der Zeitreihe vorherzusagen. Zusammenhangsmass, basierend auf der Chi Quadrat Verteilung. Drckt den Grad von Zusammenhngen in Kontingenztafeln aus. N: Anzahl Einzelwerte. CC 0. lt1, X2: Chi Quadrat Verteilung Siehe Kontingenzkoeffizient und Tabelle Korrelationskoeffizienten. Przyspieszony test warunków skrajnych. Beschleunigter Test zur schnellen Aufdeckung von Schwachstellen in Produkten. W statistischem Kontext approximativ. Asymptotische Tests basieren auf bestimmten Verteilungsfunktion en. sind także umso besser, je grsser die Stichproben sind. Siehe auch exakter Test. Gegenteil des messbaren Merkmals. Man kann es nicht messen, sondern muss es mit Worten oder Bildern beschreiben. Das Versagen eines Individuums in einer Weise, dass der geplante Zweck nicht mehr gewhrleistet ist. In der Zuverlssigkeitstechnik auf 1 normierter Anteil der Population, die zum Betrachtungszeitpunkt nicht mehr funktionsfhig ist, F (t). Ausfallfunktion Bestandsfunktion F (t) R (t) 1 Kann verbal z. B. wie, ausgedrckt werden: Nach einem Jahr sind 20 aller Gerte bereits ausgefallen. Die mit -1 multiplizierte Ableitung der Bestandsfunktion R (t) ist die Ausfall dichtefunktion. Mit -1 multiplizierte zeitliche Ableitung der Bestandsfunktion R (t): - ddtR (t) Entspricht in der allgemeinen Statistik einer Dichtefunktion. Derjenige Anteil der (noch funktionierenden) Population, der pro Zeiteinheit zum Betrachtungszeitpunkt ausfllt. Kann verbal z. B. wie, ausgedrckt werden: Zur Zeit fallen pro Jahr 20 aus, bezogen auf ANFNGLICHE Gesamtpopulation. Zur Abgrenzung dieses Satzes siehe weiter unten unter Ausfallrate. Spezialfall constante Ausfallrate (Wenn die Bestandsfunktion eine Exponentialverteilung ist): Kehrwert der MTBF. Siehe hierzu die Anmerkungen unter MTBF. Kann verbal z. B. W zależności od tego, co się wydarzyło: Zur Zeit fallen pro Jahr 20 aus, bezogen auf den nicht ausgefallenen Teil der Population. Zur Abgrenzung dieses Satzes siehe weiter weź oben unter Ausfalldichtefunktion. Zauważ, że jesteś normalnym gościem w stosunku do Konstante. Bei Zeitabhngigkeit wird der Begriff Ausfallratenfunktion verwendet. Siehe eins weiter unten. Zniknij na stronie Funktionsweise von MTBF Berechnungen wird hier beschrieben. Testy, testy, testy, testy, testowanie, testowanie i testowanie. Lambda (t), auch Hazard Rate, h (t) genannt. Quotient aus Ausfalldichtefunktion und 1- Ausfallfunktion. a także, w zależności od tego, która z nich jest najlepsza, a która nie została przekroczona. Allgemein statistisch formuliert: Quotient aus a Dichtefunktion und 1- Verteilungsfunktion: Bei F (t) Exponentialverteilung nimmt Die Ausfallratenfunktion einen konstanten Wert an, die Ausfallrate. Kann verbal z. B. wie, ausgedrckt werden: Zur Zeit fallen pro Stunde 5 aus, bezogen auf den nicht ausgefallenen Teil der Population. Der Begriff Ausfallratenfunktion wird im Gegensatz zur Ausfallrate dann verwendet, wenn diese von der Zeit abhngt. Sammelbegriff zur Ermittlung der optimumen Parametr eines (statistischen oder mathematischen) Modells mit dem der Zielen besten Anpassung an gegebene Daten. Wrzuć wszystko, aby uzyskać więcej informacji na temat Merkmals. Często zdarza się, że nie ma żadnej różnicy między wartościami. Wert verwendet. Die Variable Augenzahl kann die Ausprgungen 1,2,3,4,5 und 6 annehmen. Wurde eine 6 gewrfelt, dann hatte die Zmienna zuletzt die Ausprgung 6. Messwert, der sich von den anderen Messwerten deutlich unterscheidet. Es gibt keine allgemein anerkannte Definicja. Służy do ręcznego ustawiania i usuwania komunikatów. nN, wobei N die Grsse der Grundgesamtheit und n die Grsse der Stichprobe ist. Eine relative Stichprobengrssenangabe. Faltung einer Wertereihe. Grundlegende, nicht beweisbare, aber sinnvolle, und im Geltungsbereich der darauf aufbauenden Theorie unhinterfragte Aussage. Die Klimadebatte hat gerade erst begonnen Entgegen den Prognosen ist die Erderwrmung seit ber zehn Jahren zum Stillstand gekommen. Selbst bei steigenden CO 2 - Emissionen wird die Erwrmung in diesem Jahrhundert 2 C nicht berschreiten. Die Erwrmungswirkung von CO 2 ist berschtzt worden. Neeste Erkenntnisse zeigen, dass Ozeanzyklen und die Sonne, die coplich in eine lngerfristige strahlungsarme Faza getreten ist, einen greren Beitrag zum Klimageschehen leisten als bisher angenommen. (weiterlesen) Die Klimaerwrmung ist vom Menschen verschuldet. Doch sind die berchtigten Treibhausgase tatschlich im Alleingang fr unser Klima verantwortlich Und warum wird es nicht mehr wrmer Vahrenholt und Lning haben sich im Laufe ihrer Untersuchungen intensiv mit den verschiedenen Klimamodellen beschftigt. Sie kommen zu der Auffassung, dass ein groer Teil der Erderwrmung der letzten 150 Jahre durch einen natrlichen Zyklus bedingt ist, der von der Sonne geprgt wird. (weiterlesen) News und Termine In der Adria kommt es im Sommer und Herbst durch die Wasserschichtung immer wieder zu sauerstoffarmen Phasen, sogenannten Hypoxie-Ereignissen. Eine gute Nachricht: In den letzten 40 Jahren sind die sauerstoffarmen Phasen seltener geworden, wie Djakovac et al. 2018 berichteten: Mechanizmy zmian częstotliwości niedotlenienia w północnym Adriatyku w okresie 19722017 Wydarzenia niedotlenienia często występowały w dolnej warstwie północnego Adriatyku (NAd) od połowy lata do połowy jesieni. gdy słup wody jest silnie rozwarstwiony. o bardzo zróżnicowanym zasięgu przestrzennym i czasie trwania. W celu określenia mechanizmów zmian częstości niedotlenienia i ich związku z warunkami środowiskowymi, przeanalizowano 40-dniowy szereg rozpuszczonego tlenu oraz parametry opisujące wpływ słodkiej wody, procesy stratyfikacji i schematy cyrkulacji. Wykazano, że sezonowe niedotlenienie w obszarach otwartej wody zbiega się z tworzeniem cyklonowych lub antycyklonowych komórek cyrkulacyjnych. którego stabilność została oszacowana przez pojawienie się Istrian Coastal Counter Current (ICCC). Wzrosło natlenienie wód dennych w okresie od sierpnia listopada do ostatnich dwóch dekad. mając na uwadze, że zaobserwowano tendencję spadkową w wodach powierzchniowych. Częstotliwość występowania hipoksji na większą skalę w NAd zmniejszyła się od 1992 roku. jednocześnie ze zmniejszonymi zdarzeniami ICCC. Częstotliwość zdarzeń na obszarze zachodnim, który znajduje się pod bezpośrednim wpływem wyładowań w rzece Po, nie zmieniła się jednak znacząco, chociaż ich intensywność była ostatnio niższa niż w latach 70. i 80. XX wieku. Tomasovych i in. 2017 erweiterten nun mithilfe von Untersuchungen i Muscheln den Betrachtungszeitraum in der Adria auf die vergangenen 500 Jahre. Die Forscher fanden, dass es seit dem 18. Jahrhundert immer wieder zu Hypoxie-Phasen kam, die eng Was die Wassertemperatur gekoppelt waren. Insofern sind die modernen sauerstoffarmen Phasen lediglich eine Fortsetzung der bekannten Reihe. Streszczenie: Beztiksekcja Stratigraphic ujawnia powtarzające się niedotlenienie w ciągu ostatnich 500 lat w północnym Adriatyku Na północnym Adriatyku iw większości półzamkniętych regionów przybrzeżnych na całym świecie niedotlenienie wywołane przez eutrofizację pod koniec XX wieku spowodowało poważne zanikanie organizmy morskie. Jednak reakcje ekosystemów na niedotlenienie w dłuższych stuletnich skalach są niejasne, ponieważ czas trwania bezpośrednich obserwacji jest ograniczony do kilku dziesięcioleci, a czasowe rozwiązywanie archiwów sedymentacyjnych jest zagrożone przez powolną sedymentację i bioturbację. Aby ocenić, czy perturbacje ekosystemów wywołane przez niedotlenienie powracały przez wieki w północnym Adriatyku, oceniamy czas i skutki przeszłych niedotlenienia w oparciu o historię produkcji oportunistycznej, tolerancyjnej na niedotlenienie małży Corbula gibba, używając danych 210 Pb, datowanie radiowęglowodorów , racemizacja aminokwasów i dystrybucja otwornic w rdzeniach osadów, które zajmują ostatnie 500 lat w Zatoce Triesteńskiej. Odmieniając zapis stratygraficzny na podstawie 311 pocisków C. gibba, pokazujemy, że zrekonstruowane fluktuacje w liczebności nie korelują z liczebnością w surowym zapisie stratygraficznym. Uważamy, że produkcja C. gibba uległa znacznym wahaniom dekadalnym od XVIII wieku. z epidemiami odpowiadającymi gęstości powyżej 1000 osobników na metr kwadratowy. Epidemie te stanowią długoterminowe zjawiska w północnym Adriatyku, a nie nowe stany charakterystyczne dla eutrofizacji XX wieku. Są one dodatnio skorelowane ze zmianami temperatury powierzchni morza w skali stulecia, co wskazuje, że zdarzenia niedotlenienia były sprzężone z rozwarstwieniem z użyciem kolumny wody, a nie ze wzbogacaniem składników odżywczych. Der University of California, Santa Barabara, war es sichtlich unangenehm, gute Nachrichten verknden zu mssen: Die Weltozeane haben im letzten Jahrzehnt dank langsamerer Ozeanzirkulation mehr CO 2 gepuffert, das der Atmosphre als Treibhausgas damit entzogen wurde. Hier die Pressemitteilung: Geograf Tim DeVries i koledzy określają, dlaczego ocean pochłonął więcej węgla w ciągu ostatniej dekady. W miarę jak ocean pochłania więcej dwutlenku węgla (CO 2) w ciągu ostatniej dekady, mniej gazów cieplarnianych dociera do atmosfery Ziemi. To zdecydowanie dobra wiadomość. ale przynosi haczyk: Rosnące poziomy CO 2 w oceanie sprzyjają zakwaszeniu, które rozkłada skorupy węglanu wapnia niektórych organizmów morskich. Przyczyną niedawnego wzrostu oceanicznego wychwytywania CO 2, który ma wpływ na zmianę klimatu, jest tajemnica. Jednak nowe badania autorstwa geografa UC w Santa Barbara, Timothy'ego DeVriesa i współpracowników, pokazują, że prawdopodobnym katalizatorem jest spowolnienie ocieplenia krążącego nad oceanem. Ich odkrycia pojawiają się w czasopiśmie Nature. Takie spowolnienie jest zgodne z przewidywanymi skutkami antropogenicznej zmiany klimatu, w której ocieplenie i odświeżenie powierzchni oceanu z topiących się czap lodowych prowadzi do słabszego krążenia zwrotnego, wyjaśnił DeVries. Ale w badanych przez nas okresach nie można stwierdzić, czy spowolnienie związane jest z naturalną zmiennością klimatu, czy też ze zmianami klimatu spowodowanymi działalnością człowieka. DeVries i inni badacze Mark Holzer z University of New South Wales w Sydney i Franois Primeau z UC Irvine opracowali istniejące oceanograficzne pomiary danych pomiarów temperatury, zasolenia, CFC (gazów wytwarzanych przez człowieka, które rozpuszczają się w oceanie) i węgla-14 i rozdzielili je na trzy dekady - lata 80., 90. i XX. Późniejsza analiza komputerowa tych danych umożliwiła naukowcom scharakteryzowanie cyrkulacji oceanicznej, transferu wody z powierzchni do głębokiego oceanu iz powrotem za każdym razem. Następnie przeanalizowali wymianę węgla w oceanach i atmosferze oraz cykle węgla oceanicznego w ich modelu cyrkulacji. W miarę jak cyrkulacja zmieniała się z dekady na dekadę 1980 roku na lata 1990 do 2000, model przewidywał duże obniżenie oceanicznego wychwytywania CO 2 w latach 90. XX w., A następnie duży wzrost absorpcji w 2000 roku, wyjaśnił DeVries. Ponadto wahania te przypisano bezpośrednio zmianom w cyrkulacji oceanicznej. Według DeVriesa to stwierdzenie może wydawać się sprzeczne z intuicją. Przeważająca mądrość naukowa twierdzi, że spowolnienie krążenia zmniejsza zdolność oceanów do absorbowania antropogenicznego CO2 z atmosfery, ponieważ wody powierzchniowe ogrzewają się i nasycają się CO 2. Chociaż jest to prawdą, istnieje inny efekt, który wydaje się ważniejszy w krótkim okresie, powiedział DeVries. Słabsza przewracająca się cyrkulacja przynosi mniej naturalnie bogatym w CO 2 głębokim wodom na powierzchnię, co ogranicza ilość tego gazu w głębinach oceanu ucieka do atmosfery. To powoduje, że ocean pochłania więcej CO 2 z atmosfery. Referencje czasopisma: Tim DeVries, Mark Holzer, Francois Primeau. Niedawny wzrost poboru węgla przez ocean powodowany przez słabsze przewracanie się górnego oceanu. Nature, 2017 542 (7640): 215 DOI: 10.1038nature21068 Das Projekt MiKlip erstellt Klimavorhersagen fr die kommenden 10 Jahre. In einer Pressemitteilung der Gruppe vom 26. Januar 2017 r. W górę: Erste experimentelle dekadische Klimatologie i inaktiven Narzędzia internetowe Das MiKlip-Projekt hat als Hauptziel, ein dekadisches Klimavorhersagesystem zu entwickeln, welches vom Deutschen Wetterdienst (DWD) betrieben werden wird. Ein groer Schritt in Richtung dieses Zielone wurde heute erreicht, da eine erste Version der operationellen Kette erfolgreich vervollstndigt wurde und, als letztes Bindeglied der Kette, die dekadischen Klimavorhersagen auf der MiKlip-Webseite verffentlicht wurden. Die Webseite stellt die aktuelle dekadische Vorhersage der bodennahen Temperatur fr 2017-2026 fr die gesamte Erde sowie den Nordatlantik dar. Es ist geplant, dass die Webseite in zuknftigen Ausgaben der Vorhersagen um weitere Variablen und Regionen erweitert werden wird. Die Besucher und Besucherinnen der Webseite haben die Mglichkeit, interaktiv zu erkunden, welche Informationen dekadische Vorhersagen liefern knnen. Sprawdź, czy nie ma żadnych błędów w systemie Qualitt des MiKlip-Systems. Da sich die Vorhersagen noch in der Entwicklungsphase befinden, sollen die gezeigten Vorhersagen als Experiment verstanden werden und nicht als Grundlage fr Entscheidungen verwendet werden. Die Webseite ermglicht es den Besuchern und Besucherinnen zwei verschiedene Varianten der Vorhersagen zu erkunden. Diese werden als Zeitreihen und Karten dargestellt. Die Webseite liefert auerdem eine Evaluierung der Vorhersagegte des MiKlip-Systems, d. h. Informacje dodatkowe, przegląd retrospektywny Vorhersagen Beobachtungen in der Vergangenheit erfasst haben. Die Vorhersagegte des MiKlip-Systems wird mit der Vorhersagegte zweier Standardreferenzvorhersagen (Klimatologie und Klimaprojektion) verglichen. Die Besucher und Besucherinnen der Webseite werden dazu ermutigt, i Kommentare und Rckmeldungen zur Seite mithilfe des Feedback-Knopfs weiterzugeben. Więcej informacji na ten temat znajdziesz na stronie: http://europa. eu. int/comm/enterprise/default/default. asp? url=http://www. google. com/support/default. aspx Hier die globale MiKlip-Prognose fr die kommenden 10 Jahre (Abb 1): Abbildung 1: MiKlip-Vorhersage fr die globale Temperaturentwicklung. Screenshot der Webseite vom 20.2.2017. Verwendet werden dabei HadCRUT4-Temperaturdaten, die deutlich mehr Erwrmung zeigen als die Satellitenden RSS und UAH. Der Anstieg im Jahr 2017 hat nicht etwa mit einer Erwrmung zu jener Zeit zu tun, sondern mit dem spteren El Nino, der in das 4-Jahresmittel (20172017-2018) einfliet. Auf jeden Wird es den nun in den kommenden Jahren spannend, den n der El Nino ist vorbei. Werden die Werte wirklich, ansteigen, wie von MiKlip vermutet Die Pognose is auf dem Tisch, die Zeit tickt, warten wir es ab. MiKlip bietet auch eine Prognose fr den Nordatlantik an (Abb. 2). Dort sollen in den kommenden Jahren die Temperaturen nach Deinne Zwischentief wieder auf das Niveau von 2005 steigen. Die Erwrmung pausiert dort także seit 2003. Abbildung 2: MiKlip-Vorhersage fr die Temperaturentwicklung im Nordatlantik. Screenshot der Webseite vom 20.2.2017. Das Bundesumweltministerium macht jetzt ernst mit dem Klimaschutz. Ab sofort gibt es auf offiziellen Veranstaltungen nur noch vegetarische Kost, wie Spiegel Online jest 18 lutego 2017 r. Berichtete: Umweltministerium serviert nur noch vegetarische Kost Kein Fleisch, kein Fisch: Bei Veranstaltungen des Umweltministeriums gibt es nur noch Vegetarisches. Man wolle glaubwrdig und vorbildlich sein, heit es. Die Wissenschaftsjournalistin Mish Michaels wurde Anfang Februar 2017 von ihrem Sender WGBH News (Boston) entlassen, weil sie der klimaalarmistischen Idee sowie der Sicherheit bestimmter Impfstoffe sceptisch gegenbersteht. WGBH wollte dieses Verhalten offenbar nicht tolerieren. Offiziell heit es, die Mitarbeiterin htte das Unternehmen aus 8220persnlichen Grnden8221 verlassen. Nachzulesen im Boston Globe (via GWPF). Anfang Februar 2017 war der Klimawissenschaftler Hans von Storch zu Gast in der SWR 1-Sendung 8220Leute8221. Es ist schon erstaunlich, wie sehr die SWR Moderator w Nicole Kster versucht, aus Herrn Storch Klimaalarmismus zu entlocken. Der allerdings bleibt vllig gelassen und entgegnet mit Anpassungsmanahmen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Hut ab vor Hans von Storch. Das 34-mintige Interview knnen Sie als Podcast a SWR-Webseite nachhren. Kontrastprogramm be Arizona State University. Vollstndiger Hirnriss. Eine Wissenschaftlergruppe schlgt im Fachblatt Earth8217s Future vor, das arktische Meereis aus Klimaschutzgrnden um einen Meter zu verdicken. Dazu wollen sie 10 Millionen windbetriebene Pumpen installieren, die Meerwasser auf die Eisoberflche befrdern, wo es dann gefriert. Kostenpunkt: 500 Milliarden Dollar. Der Damm, der die Realitt vom Wahnsinn trennt, ist hier offensichtlich vllig gebrochen. Irrsinn, Teil 2. Am 9. Februar 2017 traute man in der Neuen Zrcher Zeitung seinen Augen nicht: Flughafen Wien: Gericht verbietet dritte Landebahn wegen Klimawandel Der Wiener Flughafen darf nicht ausgebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht untersagte den geplanten Bau einer dritten Start - und Landebahn, weil dadurch der Flugverkehr und damit die Treibhausgasemissionen sterreichs deutlich ansteigen wrden. Der Schutz vor den minusn Folgen des Klimawandels sei hher zu bewerten als die positiven Effekte fr die Arbeitspltze und den Standort, erklrte das Gericht. Weiterlesen in der NZZ. Siehe auch auffliclicher Bericht auf Inside Climate News. In einer Pressemitteilung vom 9. Februar 2017 gab das Geophysikalische Instituts der norwegischen Universitt Bergen bekannt, dass sommerlichen und herbstlichen Wetterfronten in Europa whrend der Satellitenra ab 1979 verschrft htten. Fairerweise geben die Autoren jedoch zu bedenken, dass der betrachtete Zeitraum zu kurz sein, um auf eine anthropogene Beeinflussung zu schlieen. Noch sei unklar, ob es sich nich vielleicht um ein Ergebnis der natrlichen Variabilitt im Zuge der 60-jhrigen Ozeanzyklen handelt. Hier die Meldung: Wzrost liczby wyjątkowo silnych frontów w Europie Nowe badanie stwierdza wzrost silnych i wyjątkowo silnych frontów w lecie i jesieni w Europie. Jeśli jest to trend lub spowodowane zmianami klimatycznymi, to dopiero się okaże, według głównego autora, Sebastiana Schemma. Fronty pogodowe to najważniejsze elementy na naszej codziennej mapie pogody. Kiedy przemieszczają się z zachodu na wschód w całej Europie, mogą przynieść gwałtowne zmiany pogody, często w związku z dużą prędkością wiatru, podmuchami, silnymi opadami lub często gradem. Ten ostatni dotyczy głównie Europy kontynentalnej w sezonie letnim, a znacznie mniej w krajach skandynawskich. W ostatnich badaniach w Geophysical Research Letters Sebastian Schemm z Instytutu Geofizycznego i Bjerknes Centre for Climate Research oraz współautorzy z Uniwersytetu w Bernie i ETH Zrich ujawnili wzrost liczby silnych i wyjątkowo silnych frontów nad Europą, głównie w lecie i jesienią. Badanie zostało również wybrane jako podsumowanie badań w Nature Climate Change. W swoich badaniach autorzy przebadali dane gridowe w oparciu o obserwacje i wyszukiwania satelitarne w okresie 19792017. Nie stwierdzono porównywalnego trendu w kontynentalnej części Ameryki Północnej. Ponieważ opór czołowy wzrasta wraz z siłą frontu, odkrycia te mogą pomóc lepiej zrozumieć zmienność czasoprzestrzenną tendencji opadów w całej Europie. Zaskakująco meteorolog jeszcze nie zdecydował się na jedną definicję z przodu, twierdzi Sebastian Schemm, ale w naszym badaniu polegaliśmy na bardzo powszechnej metodzie, która pomaga meteorologom rysować powierzchnie frontów. W tej definicji informacje na temat temperatury i wilgotności są połączone w jedną pojedynczą zmienną. W związku z tym autorzy są w stanie wskazać rosnącą wilgotność powietrza jako przyczynę obserwowanego trendu na ekstremalnych frontach. Zgodnie z raportem IPCC AR5 trendy wilgotności są znaczące w Europie, ale mieszane lub bliskie zeru w stosunku do części Ameryki Północnej. Jest to zgodne z tendencją w zakresie frontów pogodowych. Jednak, według głównego autora, dopiero wtedy okaże się, czy wzrost liczby skrajnie silnych frontów jest ściśle związany z antropogeniczną zmianą klimatu, czy po prostu naturalną zmiennością i częścią wielorakiej fluktuacji klimatu. Odniesienie: Schemm, S. M. Sprenger, O. Martius, H. Wernli i M. Zimmer (2017), Wzrost liczby wyjątkowo silnych frontów w Europie Badanie oparte na rewaluacji ERA-Interim (19792017), Geophys. Res. Łotysz. 44, 553561, doi: 10.10022018GL071451 Das Alfred Wegener-Institut hatte am 5. Dezember 2018 gute Nachrichten zu vermelden: Winzig kleine Algen, groe Widerstandsfhigkeit Mikroalgen sind mikroskopisch kleine, einzellige Algenarten und eine wichtige Nahrungsquelle im Arktischen Ozean. Dr Clara Hoppe vom Alfred-Wegener-Institut untersucht,. , wie sich durch den Klimawandel vernderte Lebensbedingungen auf Mikroalgen im Arktischen Ozean auswirken. Dazu gehrt der Anstieg der Wassertemperatur ebenso wie die Versauerung der Ozeane und vernderte Lichtverhltnisse im Wasser aufgrund des Meereisrckgangs. Mikroalgen sind im Gegensatz zu Makroalgen nicht mit bloen Auge erkennbar, sondern mikroskopisch kleine, einzellige Algenarten. Sie sind so winzig, dass ein Milliliter Wasser Abertausende enthalten kann. Da Mikroalgen eine wichtige Nahrungsquelle etwa fr Krebstiere wie Krill sind, knnte eine nderung zum Beispiel ihres Wachstums weitreichende Folgen fr das arktische Nahrungsnetz haben. Ich połączenie jest możliwe w przypadku Mikroskopu gesessen und kaum Unterschiede beobachtet. Stellt Clara Hoppe fest. Czy był to gatunek Tatsache ist, wojna fr die Biologin zunchst gewhnungsbedrftig. Ich bin als Forscherin ja quasi darauf gepolt, Vernderungen und Effekte erkennen zu wollen. Aber letztlich habe ich gemerkt, dass es unglaublich spannend ist, dass diese Organismen eben nicht so stark reaguje i jest odporny na działanie arten und Regionen kennen. Ich will herausfinden, warum nicht. Warum sind die Arktischen Mikroalgen, tak szerszy wachlarz Welche Mechanismen stecken dahinter Eine Kapelusz Theorie sie: bereits: Die Mikroalgen reaguje na unterschiedlich auf Umweltvernderungen wie Temperaturanstiege. Selbst innerhalb einer Art geht nicht jede Mikroalge damit gleich um. Durch diese Flexibilitt scheint die Artengemeinschaft insgesamt robuster zu sein. Jehher także umiera Vielfalt innerhalb einer Art ist, umso besser knnen die Mikroalgen Vernderungen in ihrer Umwelt abfedern. . Bereits ein Jahr (29.11.2018) zuvor hatte Die Welt den Klimaalarm bei den Coccolithen abgeblasen: Kalkalgen Dieser Meeresbewohner trotzt dem Klimawandel Ein Szenario des Klimawandels scheint sich nich zu zu besttigen: Die Kalkalgen in den Ozeanen berstehen die Vernderungen berraschend gut. Das Meeresplankton verndert sich aber anders als gedacht. . Bisher frchtete man, dass die Kalkalgen zu den Organismen gehren, denen der Klimawandel gefhrlich zusetzt. Das ist aber bisher nicht eingetreten im Gegenteil. Die Algen scheinen den Klimawandel gut zu bewltigen. Die Forscher, die das festgestellt haben, sind selbst positiv berrascht. Ein Teil des weltweit ausgestoenen Kohlendioxids wird von Meeren aufgenommen, die dadurch saurer werden. Die Sure greif die diehaltigen Schalen vieler Meeresbewohner an. Das war zumindest die Vermutung. Die Kalkalgen leiden aber nicht. berraschenderweise seien die Bestnde in den vergangenen 50 Jahren global nicht berall rcklufig. berichten US-Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Science. Im Nordatlantik ma za dużo Zahl der Algen sogar zu. . Im Prinzip hlt sich die berraschung w Grenzen. Algen sind Pflanzen. Und Pflanzen brauchen CO 2. Da nun mehr CO 2 zur Verfgung steht als vorher, wachsen die Mikroalgen besser. Tak więc einfach ist das. Sinngem berichtete dies auch das Bigelow Laboratory for Ocean Sciences am 16. stycznia 2018: Im Januar 2017 erschien das Papier roboczy NBER einer Forschergruppe um Murat Iyigun, w dem die Geschichte militrischer Konflikte zwischen 1400 und 1900 ausgewertet wird. Das unerwartete Wynik: Je klter das Klima, umso hufiger rasselten die Vlker aneinander. Hier der Abstract: Nadchodzi zima: długoterminowe skutki zmian klimatu w konfliktach, 1400-1900 Badamy długofalowe skutki chłodzenia w przypadku konfliktu. Tworzymy georeferencyjne i cyfrowe bazy danych konfliktów w Europie, Afryce Północnej i na Bliskim Wschodzie od 1400-1900, które łączymy z historycznymi danymi o temperaturze. Pokazujemy, że chłodzenie wiąże się ze zwiększonym konfliktem. Kiedy pozwalamy, aby efekty chłodzenia przez okres pięćdziesięciu lat zależały od zakresu chłodzenia w poprzednim okresie, wpływ chłodzenia na konflikt jest większy w miejscach, w których wcześniej wystąpiło chłodzenie. Interpretujemy to jako dowód na to, że niekorzystne skutki zmian klimatycznych nasilają się wraz z upływem czasu. Spiegel Online ma ważność 20 stycznia 2018 r. Gegen den politischen Mainstream zu schwimmen und brachte eine ko-Story, bei der der Klimawandel doch tästung einmal unbeteiligt ist und freigesprochen wird: Steinzeitliches Massensterben Mensch, du warst der Killer Weltweit starben die Riesen unter den Tieren vor Zehntausenden Jahren aus. Wojna z klimatem w Mench Forscher glauben mun, das klar beantworten zu knnen 8211 und fllen einen Schuldspruch. Ein australisch-amerikanisch-deutsches Forscherteam um den Palontologen Sander van der Kaars glaubt, stichhaltige Indizien gefunden zu haben, die eine uralte Streitfrage beantworten sollen: Was war schuld am zu unseren Tagen letzten Massensterben der Megafauna 8211 Mench oder Klimawandel Kaars und Kollegen zeigen mit einer in den 8220Natura Communications8221 verffentlichten Studie ber das Verschwinden der australischen Megafauna, dass ein Klimawandel mit diesem Massensterben zu tun hatte 8211 der Mensch verursachte das offenbar aus eigener Kraft. Schon gewusst Whrend des letzten Interglazials 8211 również der Warmzeit zwischen den letzten beiden Eiszeiten 8211 war es hnlich warm wie heute. Dies rief die American Association for the Advancement of Science am 19. Januar 2017 per Pressemitteilung in Erinnerung: Tempo na powierzchni morza w ostatnim okresie interglacjalnym, podobnie jak w przypadku współczesnych temps Temperatury na powierzchni morza podczas ostatniego okresu interglacytu były podobne do dzisiejszych, raporty z nowego badania . Tendencja ta jest niepokojąca, ponieważ poziom mórz w ostatnim okresie interglacjalnym wynosił od sześciu do dziewięciu metrów powyżej ich aktualnej wysokości. Uważa się, że ostatnia interglacja - cja (LIG), która miała miejsce od 129 000 do 116 000 lat temu, była tak ciepła lub nieco cieplejsza niż dzisiaj. czyniąc z niej użyteczne odniesienie do walidacji globalnych modeli klimatycznych i zrozumienia reakcji na poziomie morza na ocieplenie klimatu. Tutaj Jeremy S. Hoffman i jego współpracownicy opracowali 104 opublikowane wyniki badań temperatury powierzchniowej SIG (LIG) na powierzchni morza z 83 rdzeni sedymentacyjnych. Porównali każdą główną witrynę z zestawami danych odpowiednio z lat 1870-1889 i 1995-2017. Ich analiza ujawnia, że na początku LIG 129 000 lat temu, globalny ocean SST był już podobny do średniej z lat 1870-1889. Jednak przed 125 000 lat temu globalny SST wzrósł o 0,5 0,3 Celius, osiągając temperaturę nieodróżnialną od średniej z lat 1995-2017. Wyniki te sugerują, że globalne średnie roczne SST LIG symulowane w większości globalnych modeli klimatycznych są zbyt niskie. Jak również dane pokazują, że Ocean Atlantycki na półkuli północnej był chłodniejszy na początku LIG, w porównaniu do temperatur na półkuli południowej. Łącznie wyniki te mogą pomóc naukowcom lepiej zrozumieć, w jaki sposób oceany zareagują na nowoczesne ocieplenie. Referencje czasopisma: Jeremy S. Hoffman, Peter U. Clark, Andrew C. Parnell, Feng He. Regionalne i globalne temperatury powierzchni morza w czasie ostatniej interglacji. Science, 2017 355 (6322): 276 DOI: 10.1126science. aai8464 Im listopad 2018 hielt Sebastian Lning im Rahmen der Berliner EIKE-Klimatagung einen Vortrag zur Klimawirkung von Vulkanen. Eine Kurzbeschreibung erschien hierzu a EIKE-Webseite: Dr. habil. Sebastian Lning, Co Autor des Klimabestsellers Die kalte Sonne berichtet ber Vulkane, und ob deren zu unvorhersehbaren Zeiten erfolgenden Ausbrche als schwarze Schwne des Klimageschehens gedeutet werden knnen. Der Ko-Autor des Klimabestsellers Die kalte Sonne fngt damit, dass er nun schon zum dritten Mal in Berlin zum Klimathema vortrgt. Das erste Mal, bei der Vorstellung des Buches Die kalte Sonne, dessen Thesen vom beraus starken Einfluss der Sonne ber die verschiedensten Prozesse insbesondere denen der atlantischen wie pazifischen Strmungen - sich seit dieser Zeit immer strker besttigt, ber die Verabschiedung eines verdienten Geologie-Professors an der TU in den Ruhestand, bei dem Lning zusammen mit den damaligen Vizechef des PIK F. W. Gerstengarbe, ein Streitgesprch fhren durfte bis zum heutigen Tage. Zur Einstimmung in das Thema zitiert er aus Nicolas Talebs berhmten Buch Der schwarze Schwan, um zu erlutern, dass damit unvorhergesehene, aber nicht ganz unwahrscheinliche, jedoch sehr wirkmchtige Ereignisse gemeint sind, die smtliche Wahrscheinlichkeitsberechnungen, die fast alle auf irgendeine Weise mittels Gleichverteilungen undoder Trendfortschreibungen bestimmt werden, ber den Haufen werfen. Vulkane bzw. deren Ausbrche gehren zweifelsfrei zu solchen Ereignissen. Z. B. in dem sie dank ihres Ascheauswurfes evtl. eine neuen kleine Eiszeit auslsen knnen. Diese Hypothese verfolgten einige Autoren, die auch in Nature verffentlichen durften. Ziel war die ganze kleine Eiszeit als nicht sonnenabhngig zu erklren. Sie mussten aber spter einrumen, dass sie sich schlicht im Zeitmastab vermessen hatten. ber dieses Eingestndnis, eines durchaus normalen Fehlers, wurde jedoch spter von den Medien nicht mehr berichtet. Null. Sptere papers zeigten hingegen das ganze Gegenteil. Die klimatischen Einflsse der Vulkane sind vorhanden (Sigi et. al 2018) aber nur sehr kurzfristig - in Klima relevanten Zeitmastben - abkhlend wirksam. Spter im Vortrag zeigt Lning auf, dass auch Alfred Wegener einen solchen schwarzen Schwan nmlich die Kontinentalverschiebung entdeckt hatte. Die Sonnenaktivitt hat, wie Lning zeigt, einen ganz wesentlichen Anteil an der Erwrmung, weil bei jeder dieser massiven Erwrmungen, diese einen Hchststand hatte. Jedoch spielen sie im IPCC Bericht keinerlei Rolle. Im Folgenden der Vortrag auf Youtube in voller Lnge: Dr. habil Sebastian Lning, Bild EIKE Bleiben wir beim Thema Vulkane. Im Dezember 2018 erschien in Geology eine Arbeit von Kees Nooren und Kollegen, in der die Autoren einer Klima-Abkhlung um 540 n. Chr. nachgingen, zu der bisher der schuldige Vulkan fehlte. Nun ist der Ausbruch wohl lokalisiert. Es soll sich um den El Chichon in Mexiko handeln, wie Alterdatierungen an dessen Ablagerungen nun anzeigen. Abstract: Explosive eruption of El Chichn volcano (Mexico) disrupted 6 th century Maya civilization and contributed to global cooling A remarkably long period of Northern Hemispheric cooling in the 6 th century CE, which disrupted human societies across large parts of the globe, has been attributed to volcanic forcing of climate. A major tropical eruption in 540 CE is thought to have played a key role, but there is no consensus about the source volcano to date. Here, we present evidence for El Chichn in southern Mexico as the most likely candidate . based on a refined reconstruction of the volcanos eruption history. A new chronological framework, derived from distal tephra deposits and the worlds largest Holocene beach ridge plain along the Gulf of Mexico, enabled us to positively link a major explosive event to a prominent volcanic sulfur spike in bipolar ice core records, dated at 540 CE. We speculate that voluminous tephra fall from the eruption had a severe environmental impact on Maya societies, leading to temporary cultural decline, site abandonment, and migration within the core area of Maya civilization. Eine andere Forscherguppe hat sich mit den klimatischen Auswirkungen des Tambora-Ausbruchs 1815 und seine Auswirkungen auf Neuengland beschftigt. Die University of Massachusetts at Amherst gab am 19. Januar 2017 die folgende Pressemitteilung hierzu heraus: New Englands 1816 Mackerel Year and Climate Change Today UMass Amherst, New England researchers explore past global climate catastrophe Hundreds of articles have been written about the largest volcanic eruption in recorded history, at Indonesias Mount Tambora just over 200 years ago. But for a small group of New England-based researchers, one more Tambora story needed to be told, one related to its catastrophic effects in the Gulf of Maine that may carry lessons for intertwined human-natural systems facing climate change around the world today. In the latest issue of Science Advances, first author and research fellow Karen Alexander at the University of Massachusetts Amherst and 11 others including aquatic ecologists, climate scientists and environmental historians recount their many-layered, multidisciplinary investigation into the effects of Tambora on coastal fish and commercial fisheries. Alexander says, We approached our study as a forensic examination. We knew that Tamboras extreme cold had afflicted New England, Europe, China and other places for as long as 17 months. But no one we knew of had investigated coastal ecosystems and fisheries. So, we looked for evidence close to home. In work that integrates the social and natural sciences, they used historical fish export data, weather readings, dam construction and town growth chronologies and other sources to discover Tamboras effects on the Gulf of Maines complex human and natural system. The 1815 eruption caused a long-lasting, extreme climate event in 1816 known as the year without a summer. As volcanic winter settled on much of the Northern Hemisphere, crops failed, livestock died and famine swept over many lands. In New England, crop yields may have fallen by 90 percent. The researchers found that 1816 was also called the mackerel year, a clue to what they would find regarding fisheries. Besides Tamboras climate effects, the authors examined other system-wide influences to explain observed trends. These included historical events such as the War of 1812, human population growth, fish habitat obstruction due to dam building and changes in fishing gear that might have affected fisheries at the time. Employing historical methods in a Complex Adaptive Systems approach allowed them to group and order data at different scales of organization and to identify statistically significant processes that corresponded to known outcomes, Alexander says. For instance, temperature fluctuations influenced the entire Gulf of Maine for short periods of time, while dam construction affected individual watersheds through the life of the dams. Space and time scales differ in each case, but both temperature fluctuations and habitat obstructions affect fish, and thus fisheries, at the same time. Such interactions are characteristic of complex systems, she notes. Establishing timing was key to solving the mystery, Alexander adds. Major export species including freshwater-spawning alewives and shad and marine-spawning mackerel and herring, have different temperature tolerances and seasonal migration patterns and timing, or phenology. Alewives and mackerel arrived earlier when water was colder, shad and herring arrive later after water had warmed up. Because of their phenology and vulnerability in rivers and streams during spawning, alewives suffered the most from the extreme climate event. In Massachusetts where streams had been dammed for a long time, its effects were compounded, the researchers found. In the early 1800s alewives were a utility fish, an important commercial export but also used as chicken feed, garden fertilizer and human food in winter. The winter of 1816 was so cold, Alexander says, that Penobscot Bay froze solid from Belfast to Castine. When alewives arrived at their seasonal spawning time, adverse conditions likely disrupted spawning runs, increased natural mortality and, critically for the people depending on them, decreased catch. She adds, During this climate crisis, people couldnt catch enough alewives to meet their needs, so they quickly turned to mackerel, the next abundant species to arrive along the coast. Pursuing mackerel and rapidly distributing it to communities with no other sources of food fundamentally altered the infrastructure of coastal fisheries. Although records suggest that alewife populations apparently recovered within 25 years, people responded rapidly and effectively to Tambora in only five years and never looked back when the crisis passed. Rates of human and alewife response became uncoupled and the quick fixes, become permanent, later achieved an air of inevitability, the authors suggest. They add that complex solutions elude simple explanations. They point out the many and obvious, parallels between that sudden extreme event and current occurrences of drought, flood, storm devastation, food disruption and famine attributed to climate change. The past can be a laboratory, Alexander and colleagues write. Employing historical methods within a Complex Adaptive Systems approach may offer a simple way to examine complex systems where scale, rate and phenology interconnect human and natural processes, andhelp toadvance human resilience by strengthening resilience in the natural world. UMass Amherst fisheries ecologist Adrian Jordaan adds, When the resources are available locally, they can help societies cope with change. Also, during extreme climate events, unthinkable changes including large societal shifts can occur. These are things that we must be prepared for in the world of today, where extreme climatic events are becoming more frequent and severe. Michelle Staudinger, an ecologist with the Northeast Climate Science Center at UMass Amherst, says, Alewives and other fishes that inhabit both rivers and oceans are highly vulnerable to climate change. The lessons learned from this study will help us better anticipate, prepare and cope for additional future impacts on their populations as well as the human communities that depend on them. Alex Bryan, a U. S. Geological Survey climate scientist and co-author, says studying a 200-year-old event was a challenge. Long-term temperature records dont begin until the turn of the 20th century. Fortunately, we found the weather journal of a physician residing in Salem, Mass. who recorded the air temperature four times a day from the 1780s to the 1820s. Without his devotion to monitoring the weather, this study would not have been possible. Von Frank Bosse und Fritz Vahrenholt Unsere Sonne war im vorigen Monat ein weiteres Mal recht unterdurchschnittlich aktiv. Zu Beginn des Monats sah es nach vlligem Einschlafen aus, um den 20. herum gab es jedoch ein leichtes Aufflackern, das sich zum Ende hin wieder legte. Im Mittel wurde eine SSN (SunSpotNumber) von 25,8 festgestellt, etwa 47 dessen, was im 98. Zyklusmonat im Mittel aller beobachteten Zyklen gezhlt wurde. Abb.1: Die monatliche Aktivitt seit Beginn des 24. Solaren Zyklus im Dezember 2008 (rot) im Vergleich zu einem mittleren Zyklus der Zyklen 123 (blau) und dem seit vielen Monaten recht hnlichen Zyklus 5 (schwarz). Beim Vergleich mit dem SC5 (der insgesamt bisher zweitschwchste beobachtete Zyklus) fllt auf, dass seit nunmehr 23 Monaten unser aktueller Zyklus zum Teil deutlich noch schwcher war. Tatschlich war bisher noch nie ein Zyklus in diesem Zeitraum so schwach wie der mit der Nummer 24. ber die gesamte Lnge der Zyklen sieht der Vergleich so aus: Abb.2: Die solaren Zyklen im Vergleich untereinander. SC24 auf einem ungefhrdeten 3. Platz von hinten. Der Zyklus 19 (19541964) hatte 2,5 mal mehr Fleckenaktivitt ber die bisherige Dauer. Im letzten Solar-Bericht hatten wir einen Blick in die Zukunft gewagt mit der Beobachtung der sich langsam aufbauenden polaren Felder der Sonne. Die zugrundeliegenden Daten wurden leicht nach unten korrigiert (ein normaler Vorgang des Qualittsmanagements) und wir wollen Ihnen nochmals einen aktualisierten Vergleich aller bisher fr diese Gre detailliert beobachten Zyklen nachreichen: Abb.3: Die polaren Felder der Zyklen 2124 (im Uhrzeigersinn) jeweils bis 1400 Tage nach dem Nulldurchgang der Mittelwerte ( schwarz) fr den Sdpol der Sonne ( rot) und den Nordpol ( blau). Wir werden das Maximum im Mittel wohl schon gesehen haben, hier stimmt auch die wohl beste Website wenn es um Sonnendaten geht zu. Das Verhalten von SC24 ist schon sehr bemerkenswert Pause oder keine Pause Eine Affre nahm zu Beginn des Monats Februar Fahrt auf: Ein pensionierter Ex - Mitarbeiter der NOAA 8211 John Bates 8211 schrieb einen langen Beitrag auf dem Blog von Judith Curry, in dem er vor allen Dingen den Chef der NOAA Tom Karl bezichtigte, in der inzwischen in die Geschichte eingegangenen Arbeit aus dem Jahre 2018 unsaubere Daten verwendet zu haben. Diese Studie begrndete die Position, dass eine Pause, nmlich der deutlich verlangsamte Anstieg der globalen Temperaturen nach 1997 infolge eines Stillstandes der Meeresoberflchentemperaturen, nicht stattgefunden haben soll. Wir hatten darber berichtet. Es folgte eine ziemlich ruppige Auseinandersetzung, den Vorhaltungen von John Bates wurde z. T. vehement widersprochen. Futter bekam die ganze Sache noch durch einen Artikel in der Mail on Sunday, der auch einige grobe Unsauberkeiten enthielt. Was bleibt Offensichtlich hatte der Whistlebower John Bates Mngel im Qualittsmanagement der Daten bei der NOAA festgestellt. Zudem stellte sich heraus, dass wohl ein Computerprogramm, das die Daten des Temperaturanstieges nach 1997 berechnete, verloren gegangen war, die Kalkulationen damit also nicht reproduzierbar waren. Sie hatten groen Einfluss auf die politische Diskussion vor dem Pariser Klimaabkommen. Bates stellte spter jedoch explizit klar, dass eine gezielte Datenmanipulation nicht zu verzeichnen war. Im Laufe der ganzen z. T. recht heftig gefhrten Diskussion wurde bekannt, dass es wohl bald eine neue, dann wieder offizielle SST (Sea Surface Temperature: Oberflchentemperaturen der Meere) 8211 Reihe der NOAA geben wird, sie trgt den Namen ERSSTv5. Hier wird ein kleiner Teil der Erwrmung der Vorgngerreihe ab 2000 wohl wieder zurckgerechnet werden, vertraut man den vorlufigen Verlautbarungen. Bei allem Engagement: der Beobachter reibt sich mitunter die Augen Da geht es einige hundertstel Grad Celsius hinauf und hinunter je nach aktueller Version der Auswertung, darber werden ganze Arbeiten und zum Teil sehr heftige Diskussionen gefhrt, die Fr und Wider sind kaum noch nachvollziehbar fr den geneigten Beobachter der Szene. Wir mchten Sie eher auf einen Blick von oben einladen. Alle Entscheidungen die heute getroffen werden sollen, erfolgen auf Grundlage von Modellen, bisher sind die fr den AR5 des IPCC (CMIP5-Modelle) das Ma der Dinge. Vergleichen wir also das, was diese Modelle projizieren mit dem, was die bewusste Reihe ERSSTv4, die im Verdacht steht, die aktuelle Erwrmung der Weltmeere etwas zu hoch angesetzt zu haben, ermittelt: Abb.4: Der Vergleich der ERSSTv4-Messreihe (blau) mit dem Modellmittel 19792018 (rot). Der Trend des Modellmittels fr die Gre tos (temperatures of ocean surface, so werden in der Modellwelt die SST bezeichnet) ist ber 70 zu hoch Zeigt ERSSTv4 0,109 C pro Dekade Erwrmung, so ist das Modellmittel grozgiger, es weist auf 0,154 K Dekade, beide fr den Zeitraum 19792018. Dabei muss man noch bercksichtigen, dass in der realen Welt ganz am Ende der Messreihe ein El-Nino stattfand, der den Trend ber Gebhr nach oben verschiebt. Warten Sie zwei, drei Jahre, dann werden die Abweichungen zwischen der realen Welt und den Modellen weiter zunehmen. Die Modelle rechnen zu viel Erwrmung, sie berschtzen die Wirkung von CO 2 . Das ist der Kern Wahrheit, den Sie mitnehmen sollten. Eigentlich haben wir uns an dieser Stelle schon genug mit Harald Lesch beschftigt. Wie ein Duracell-Mnnchen produziert der Fernsehprofessor und Aktivist jedoch neuen Klimaalarm. Die Sddeutsche Zeitung liebt Lesch und bot ihm am 24. November 2018 kostenlose Werbeflche in Form eines Artikels fr sein neues Klimalarmbuch: Der zornige Wissenschaftler Seit Wochen ist die Lesung ausverkauft. 250 Leute wollen Professor Harald Lesch hren, den Physiker, der so anschaulich wie lebendig auch schwierige Zusammenhnge zu erklren vermag. Am Mittwochabend geht es um den Zustand der Erde, den Lesch zusammen mit Klaus Kamphausen in dem Buch 8220Die Menschheit schafft sich ab8221 beschrieben hat. Es ist am 6. September erschienen und steht aktuell auf Platz 10 der Bestseller-Liste des Spiegel. . Vor allem geht es um den Klimawandel, dessen Auswirkungen schon jetzt sprbar seien: Zum Beispiel in den vielen Strmen und Hochwasser-Katastrophen wie dieses Jahr in Niederbayern . aber auch im Auftauen der Permafrost-Bden. Ein schnes Beispiel wie Lesch die Wissenschaft instrumentalisiert und fehldeutet. Fakt ist: Es gibt in Deutschland keinen Trend zu heftigeren Regenfllen. Und Fakt ist auch: Sturmaktivitt der nrdlichen mittleren Breiten hat signifikant abgenommen. Lesch erzhlt seinen Zuhrern unglaublichen Schmarrn. Das schert die jedoch nicht, denn sie lieben ihren Klimapropheten, der so schn zornig sein kann 8211 auch wenn er sich die Argumente so biegt wie er sie gerade braucht. Unser aller TV-Erklrer hat sich auch in der Lanz-Talkshow vom 29. September 2018 wortreich zum Thema Klimawandel geuert. Hier redet er endlich einmal 8220Klartext8221, wie uns der Titel des Mitschnitts suggeriert, und uert sich darber hinaus zur Begrifflichkeit des 8220Anthropozns8221 (bitte auf Youtube direkt anschauen): Ein paar Zitate, die uns besondere Freude gemacht haben. 8220Wir leben momentan in der Zeit, wo wir zum ersten Mal feststellen: Wir haben die Erde massiv verndert und wundern uns jetzt darber, dass diese Natur, die wir eigentlich noch gerne so natrlich gerne htten, dass die nicht so geblieben ist, wie sie mal war . Und das fhrt halt dazu, dass wir zum Beispiel einen Klimawandel haben, der schlicht und einfach dadurch ausgelst wird, dass wir systematisch die Atmosphre aufladen mit Atomen bzw. Moleklen, die die Wrmestrahlung der Erde absorbieren und dann wieder zurckgeben nur teils ans Universum, der Rest bleibt hier 82308221 8220In den Alpen liegen wir deutlich ber der 2-Grad-Grenze, von der ja immer die Rede ist. Am Nordpol liegen wir momentan 8211 am NORDPOL, also oben 8211 5 Grad ber dem langjhrigen Mittel. SO warrrm war es in der Arrrrktis noch nie. Anm. Lesch neigt ja dazu, immer dann das r zu rollen, wenn er seinen Aussagen besonderes Gewicht verleihen will, seien sie auch noch so unerheblich Wenn man momentan zum Nordpol wollte, msste man hinschwimmen, weil es nmlich jede Menge Eis dort oben nicht mehr gibt.8221 Und noch mal so richtig bescheuert: 8220Und deswegen mein Vorschlag gerade fr Deutschland: Was wir brauchen, sind Klima-Feiertage. Wenn nmlich Deutschland Urlaub macht, und zwar wirklich zu Hause bleibt, dann emittieren wir alle wesentlich weniger CO 2 . Wir bruchten fnf bis sechs Klimafeiertage im Jahr: einen fr die Atmosphre, einen fr die Flsse, einen fr die Meere, einen fr8217n Wald, einen fr die anderen und einen fr mich oder sowas, ja8221 Lesch ist unheimlich produktiv. Schon wieder hat er einen neuen Klimaclip gemacht, der seit 7. Dezember 2018 in der ZDF-Mediathek zu bestaunen ist. Klicken Sie auf den Link, denn die Leschtruppe hat das Kalte-Sonne-Blog auf die Schwarze Liste gesetzt, zumindest bei den offiziellen Lesch-Youtube-Videos, die wir jetzt nicht mehr in unsere Besprechungen einbinden knnen. Offenbar ist den TV-Leschologen die inhaltliche Auseinandersetzung mit unserer Kritik unangenehm. Kommentare unter den Leschvideos werden sowieso umgehend gelscht. Zensur auf hohem Niveau. Wenn sie sich doch einige Minuten des Terra X-Clips antun wollen, bitte schn. Die Art von Lesch ist unertrglich, unsachlich, kurz vor dem Abdrehen. Er regt sich prchtig ber das Erreichen der 400 ppm-CO 2 - Grenze auf. Kein Wort zur wichtigen Diskussion der CO 2 - Klimasensitivitt. Danach geht er zum Rosinenpicken ber. Irgendein Modell prognostiziert mehr Hochwasser in Mitteleuropa, wenn sich das Mittelmeer erwrmt. Dieses Paper schafft es in die Sendung. Andere, positivere Papers bleiben wie gewohnt unerwhnt: Lesch koppelt die Extremregenflle allein an die Temperatur des Mittelmeers. Dabei hatten vorindustrielle Langzeitrekonstruktionen doch einen ganz anderen Antrieb identifiziert, der von Lesch mit keiner Silbe erwhnt wird, nmlich Sonnenaktivittsschwankungen: Lesch fhrt seine Zuschauer in die Irre. Er ist gefangen im Drang, seine klimaalarmistische Ideologie unter das Volk zu mischen und hat jedes wissenschaftliche Augenma verloren. Eigentlich mssten die Verantwortlichen ihn sofort aus dem Programm nehmen. Kann sich das ZDF nicht einen seriseren Klimamann suchen Wie wre es mit Hans von Storch zum Beispiel Der ist nicht so aufgeregt, kann auch gut erzhlen und bleibt nah an den Fakten. Dann kommt Lesch zu den Super-Taifunen, die im Nordwest-Pazifik seit den spten 1970er Jahren zugenommen haben sollen. Aber warum beschrnkt sich Lesch auf die letzten paar Jahrzehnte Des Rtsels Lsung: Wenn man noch weiter zurckschaut, wird schnell klar, dass hier die natrliche Variabilitt am Werke ist. Die von Lesch verwendeten Trends liegen im Lichte des Langzeitgeschehens voll und ganz im Bereich der natrlichen Schwankungsbreite Nchster Lesch-Punkt: Das 8220ewige8221 Grnlandeis, das der Mensch jetzt zum Tauen bringt. Ist natrlich noch niemals zuvor passiert, dieses Schmelzen, oder Weiter mit der Lesch Videoclipographie. Am 9. Dezember 2018 war Lesch in der WDR-Talkshow 8220Klner Treff8221 zu Gast und hat auch dort wieder seine klimaalarmistischen Sprche abgelassen (mittlerweile kann man sie beinahe auswendig mitsprechen). Eine Kommentierung des Videos gibt es auf FMDsTVChannel . Nchster Clip. Billigste Buchpromotion zur Adventszeit: Hier bei der Kalten Sonne hat es sich jetzt erstmal ausgelescht. Alles schon gehabt, der beratungsresistente Astro-Professor macht einfach sein Ding weiter, mit freundlicher Untersttzung des ZDF und den ungefragten Gebhrenzahlern. Wer immer noch nicht genug hat, dem seien die beiden folgenden Beitrge von Helmut Kuntz auf EIKE zu Lesch empfohlen: Unkommentiert lassen wir auch dieses bizarre Lesch-Latif-Interview, ein absolutes Traumpaar: Im Januar 2017 waren dann die Lesch-Sintflut-Tage im TV: ZDF, Leschs Kosmos Wettlauf gegen die Flut Di, 17.01.2017 23:00 Uhr Phoenix, Rckkehr der Sintflut (12) Wenn das Ewige Eis schmilzt Mi, 18.01.2017 20:15 Uhr Wdh. heute, Do, 19.01.2017 18:30 Uhr Phoenix, Rckkehr der Sintflut (22) Wie unsere Kinder leben werden Mi, 18.01.2017 21:00 Uhr Wdh. Do, 19.01.2017 19:15 Uhr Fr heute haben wir fertig. Die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) meldete am 17. Januar 2017: Klimawandel: Eismassen schwinden in der Antarktis Die argentinische Carlini-Forschungsstation auf den sdlichen Shetlandinseln meldet einen Temperaturanstieg von 2,5 Grad Celsius. Deswegen kommt es in der Antarktis auch vermehrt zu Regen statt Schneefall, wie der Antarktis-Forscher Rudolfo Sanchez berichtete. Damals habe es hier nie geregnet, so der Forscher weiter. Der Titel verwundert, denn neuere Forschungsergebnisse hatten in Wirklichkeit das glatte Gegenteil gezeigt: Der Blick in den Artikel zeigt dann aber, dass nur ein sehr kleiner Bereich auf der Antarktischen Halbinsel gemeint war. Aber auch hier liegt die MZ klimatisch voll daneben. Die wahren Fakten: Planet Schule hat wieder neue Klimaalarm-Filme im Programm (8220Wo das Klima auf der Kippe steht8221), so dass auch die Kleinsten in den Klimaalarm eingeweiht werden knnen. Die Filme laufen in verschiedenen Dritten Programmen, sind aber auch online hier verfgbar. Den Schlern wird darin vorgegaukelt, dass das Klima frher durchgehend konstant und angenehm gewesen wre. Erst als der Mensch die Bhne betrat, habe sich das Klima dann extremisiert. Eine romantische Vorstellung, die jedoch komplett an der Realitt vorbei geht. Fake News. In Wahrheit unterlag das Klima der vergangenen 10.000 Jahren enormen natrlichen Schwankungen. Die will man den Schlern natrlich nicht zumuten, 8220vereinfachen8221 heit das wohl. Ansonsten knnten Justin und Julia auf die Idee kommen, dass die heutigen Schwankungen wohl Teil dieser Langfristentwicklung wren8230 Original-Aussage aus dem Film (Sdafrika): 8220Laut Nasa-Wissenschaftlern ndert sich das Klima heute hundertmal so schnell, wie in der Vergangenheit8221. Diese Aussage ist falsch. Eigentlich msste der entsprechende Film sofort aus dem Verkehr gezogen werden. Auszug aus Lning amp Vahrenholt 2018 (dort auch die Literaturliste): North Africa. Jimnez-Espejo et al. (2017) reconstructed the Saharan aeolian input and effective humidity variations during the Holocene based on a southern Iberia alpine lacustrine record. Cyclostratigraphic analyses and transport mechanisms both point to solar irradiance and aridity as major triggering factors for dust supply over Western Europe during the Holocene. The observed 1.52.0 ky cycles show similarities with the North Atlantic periodicity reported by Bond et al. (2001). Egypt. Hennekam et al. (2017) presented high-resolution records for oxygen isotopes of the planktic foraminifer Globigerinoides ruber ( 18 O ruber ) and bulk sediment inorganic geochemistry for Holocene-age sediments from the Nile Delta. The authors found that Nile discharge was highly variable on multicentennial time scale during the early to middle Holocene, being strongly influenced by variable solar activity. Ethiopia. Ghinassi et al. (2017) reconstructed lake-level fluctuations of the past 3500 years for a lake in northern Ethiopia. The authors found three main highstand phases, which occurred at about 32503000, 2600950 and 650160 cal yrs BP, respectively. These wet phases may correspond to the North Atlantic Bond cold events 2, 1 and 0, respectively (Bond et al. 2001). The studied lake record shows a good correlation with several other East Africa lakes and therefore can be considered representative for the late Holocene climate development of the region. Mauritania. deMenocal et al. (2000) studied a sediment core extracted off Cap Blanc in Mauritania on which they reconstructed the Holocene climate development based on alkenon-derived sea surface temperatures and foraminiferal faunal changes The authors found a series of abrupt, millennial-scale cooling events, which punctuated the Holocene warm period and correlate well with the cold events described by Bond et al. (2001) from the North Atlantic. Stell Dir vor, Al Gore dreht einen Nachfolgestreifen zu 8220Eine unbequeme Wahrheit8221 8211 und keiner geht hin. Moviepilot. de kndigte Mitte Dezember 2018 den neuen Klima-Streifen von Gore an, allerdings scheint er bisher keine groen Wellen geschlagen zu haben. Die Leute sind satt, wollen keinen Klimaalarm mehr. Sparen wir uns den Streifen also lieber. Ein kurzes Update zum Kartierprojekt zur Mittelalterlichen Wrmeperiode (MWP). Ein ganz herzliches Dankeschn an die Spender C. U. und W. S, die uns wieder nher an das Spendenziel gebracht haben. Insbesondere die Grospende von C. U. zeigt, dass die Ergebnisse mit Spannung erwartet werden und wissenschaftliche Klarheit gewnscht wird. Auf der Projektseite auf Researchgate werden regemige Updates verffentlicht. Derzeit ist die Afrika-Synthese in Vorbereitung. Mehrere Dutzend Klimakurven haben mittlerweile ihren Weg in die Korrelationssoftware gefunden. Przision ist hier von grter Wichtigkeit. Viele Wissenschaftler haben ihre Daten freundlicherweise in digitaler Form zur Verfgung gestellt, entweder persnlich per Email zugeschickt oder aus ffentlichen Datenbanken heruntergeladen. Einige Wissenschaftler zeigen zudem Interesse an einer gemeinschaftlichen Abfassung des Fachartikels. Mehr dazu demnchst. Im Anschluss daran soll die Datenerfassung weitergehen. Sdamerika und Asien bieten sich hier besonders an, da es offenbar immer noch Teilnehmer der Klimadiskussion gibt, die die MWP als lokales nordatlantisches Phnomen fehldeuten. Hier werden die regionalen MWP-Papers dringend bentigt. Die MWP-Karte auf Google Maps wird immer beliebter. Der Zugriffs-Zhler steht jetzt auf ber 34.500. Das ist auch Ihr Verdienst, dass wir diesen Service aufbauen konnten. Allen Frderern ein herzliches Dankeschn Apropos Mittelalter, Wikingerzeit. Kennen Sie schon diesen neuen Roman Geschrieben von einem der Redaktion bekannten Autor: Leif: ein Wikingerabenteuer Aus der Handlung: Eine vernichtende Nordseeflut zerstrt die Heimat von Erk, Gyde und Folkbert. Als Waisen flchten sie nach Haithabu, wo sie auf Leif aus Sdschweden treffen. Hier nimmt das gemeinsame Leben voller Abenteuer seinen Lauf. Liebe und Freundschaft werden auf die Probe gestellt. Folkbert sucht seinen Weg zwischen heidnischem Glauben und der neuen Lehre der Christen. Erk und Leif mssen ihren Mut und ihre Strke auf Beutezgen beweisen. Die Naturgewalten des Nordens, das Treiben der Gtter und Trolle, die Abenteuerlust der Nordmnner bestimmen den Weg der jungen Leute. Der erfolgreiche berfall auf die grfliche Burg der Udonen fllt die Buche der Schiffe mit Silber. Der dreiste Kampf mit dem Herzog von Essex und ein geschickter Vertrag mit Knig Ethelred am Londoner Hof legen den Grundstein fr knftige erfolgreiche Handelsbeziehungen. Merke: Unter den Nordseefluten litten auch schon die Wikinger Stichwort Extremwetter. Im Februar 2018 erschien im Journal of Geography amp Natural Disasters eine Arbeit von M. J. Kelly von der University of Cambridge. Der Autor untersuchte Trends in der Extremwetterhufigkeit und fand berraschenderweise, dass das Extremwetter in der ersten Hlfte des 20. Jahrhunderts hufiger war als in der zweiten Hlfte: Trends in Extreme Weather Events since 1900 An Enduring Conundrum for Wise Policy Advice It is widely promulgated and believed that human-caused global warming comes with increases in both the intensity and frequency of extreme weather events. A survey of official weather sites and the scientific literature provides strong evidence that the first half of the 20th century had more extreme weather than the second half . when anthropogenic global warming is claimed to have been mainly responsible for observed climate change. The disconnect between real-world historical data on the 100 years time scale and the current predictions provides a real conundrum when any engineer tries to make a professional assessment of the real future value of any infrastructure project which aims to mitigate or adapt to climate change. What is the appropriate basis on which to make judgements when theory and data are in such disagreement Die finanziellen Extremwetterschden sind unterdessen in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten im Durchschnitt gesunken. unter Bercksichtigung einer Normierung ber das Bruttosozialprodukt. Abbildung: Entwicklung der Schadenssummen fr Extremwetter, normiert ber Bruttoszialprodukt. Quelle: Pielke . Die Daten der obigen Graphik kommen unter anderem von der Munich Re. Die hat brigens auch eine eigene Stiftung. Und im Stiftungsrat sitzt neben dem Potsdam-Institut fr Klimafolgenforschung auch die Sddeutsche Zeitung (siehe Seite 64 hier ). Sehr praktisch, eine fruchtbare Verbandelung der Versicherungsindustrie, extremer Forschungsinstitute und der offenbar nicht ganz so unabhngigen Presse. Sozusagen eine Groe Extremklimakoalition. In den letzten Jahren mehren sich die wissenschaftlichen Arbeiten mit zustimmenden Ergebnissen zum direkten Klimaeinfluss der Sonne, wie er in dem Buch Die kalte Sonne (2017) von Vahrenholt und Lning erstmals zusammenfassend dargestellt worden war. Damals allerdings hagelte es medialen Kritik bis hin zu einer ffentlichen Stigmatisierung der Autoren als Klimawandelskeptiker durch eine Bundesbehrde . Aber neben der Sonne als primre Energiequelle fr unser Klima gibt es tatschlich keine Kraft auf der Erde, die dem Betrag nach berhaupt fr Klimaschwankungen aufkommen kann: Die primre Energie, die unsere Erde zur Klimagenese beisteuern kann, ist vernachlssigbar und besteht aus Erdwrme, Gezeitenreibung und sekundren Auswirkungen der Plattentektonik. Lediglich Vulkanausbrche sind in der Lage, das Wettergeschehen auf unserer Erde kurzfristig (deutlich krzer als 30 Jahre) zu beeinflussen, und zwar nicht etwa ber ihren Energieeintrag, sondern 8211 man hre und staune 8211 ber eine Beeinflussung der Sonneneinstrahlung in der hheren Atmosphre durch Aerosole und Aschepartikel. Und den sogenannten klimaaktiven Gasen wird zwar vom IPCC eine Klimawirksamkeit in Wm zugeschrieben, diese Klimawirksamkeit besteht aber lediglich in der passiven Aufnahme von IR-Strahlung und stellt damit keinerlei zustzlich verfgbare aktive Energiequelle dar. Der erforderliche Umfang an Leistungsvernderungen fr merkliche Temperatureinflsse kann also in Ermangelung von Alternativen nur aus der Primrquelle Sonne selbst abgeleitet werden. Aber die absoluten Schwankungen dieser Primrquelle, gleichgltig, ob ber die orbitalen Zyklen (Milankovi-Zyklen) oder ber die solaren Zyklen selbst, sind mit durchschnittlich etwa 1 Wm viel zu gering, um dem Betrag nach fr die nachgewiesenen Klimaschwankungen aufkommen zu knnen. Die Klimasensitivitt der Sonnenstrahlung k geben Douglas und Clader 1 aus eigenen Versuchen mit Ganz grob gerechnet werden also etwa zustzliche 10 Wm Sonneneinstrahlung bentigt, um die Durchschnittstemperatur auf der Erde auch nur um ein Grad Celsius zu erhhen, also in etwa das Zehnfache der tatschlichen Schwankung der Solarkonstanten ber solare oder orbitale Zyklen. Hier msste man jetzt zum ersten Mal abbrechen 8211 wenn es die Eiszeiten nicht gegeben htte. Diese nachgewiesenen paloklimatischen Schwankungen werden seit Kppen und Wegener 2 den orbitalen Milankovi-Zyklen zugeschrieben. Aber auch diese orbitalen Zyklen resultieren lediglich in Schwankungen der durchschnittlichen solaren Einstrahlung von etwa 1 Wm (Schwarz 3), was die Gesamtproblematik nicht wirklich auflst, denn die eiszeitlichen Temperaturschwankungen betragen etwa 3 Grad und -9 Grad gegenber der gegenwrtigen Durchschnittstemperatur. Fr eine solche nachgewiesene Temperaturvarianz wren folglich Vernderungen der Strahlungsleistung zwischen etwa 30 Wm und -85 Wm gegenber der aktuellen Solarstrahlung erforderlich. Widerspruch: Wir haben an dieser Stelle also den Widerspruch, dass keine primre klimawirksame Kraft existiert, die direkt mit etwa 30-85 Wm auf die Temperaturgenesse unserer Erde einwirken kann, Temperaturschwankungen zwischen etwa 3 Grad und -9 Grad gegenber der gegenwrtigen globalen Durchschnittstemperatur aber sehr wohl paloklimatisch nachgewiesen worden sind. Der eigentliche Wirkmechanismus zwischen den solaren Schwankungen und den Schwankungen der globalen Durchschnittstemperatur ist also noch immer nicht direkt nachgewiesen worden. Es gibt aber eigentlich nur noch eine einzige Lsung fr dieses Problem, nmlich eine sekundre Steuerung der solaren Einstrahlung durch das sogenannte Albedo-Forcing der Erde mittels Reflexion von Teilen der primren solaren Einstrahlung. Der Autor hatte bereits rein rechnerisch gezeigt, dass ber eine Modulation des temperaturwirksamen Anteils der Sonneneinstrahlung ein direkter Einfluss auf die Temperaturgenese der Erde mglich wre, nachzulesen beispielsweise hier auf KalteSonne oder im Original bei der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (ab Seite 9). In der originren Verffentlichung wurde auch das Beispiel eines elektronischen Verstrkers als erklrende Beschreibung fr das Albedo-Forcing genannt, und ein solcher Wirkmechanismus wrde natrlich nicht nur fr groe Eiszeiten gelten, sondern auch fr kleine. Die kurzwellige Sonneneinstrahlung kann auf unserer Erde nmlich nur ber eine Umwandlung in infrarote Strahlung temperaturwirksam werden. Wenn nun eine geringe Abschwchung der solaren Einstrahlung zu einer Ausdehnung von Schnee - und Eisfeldern fhrt, dann reflektieren diese Schnee - und Eisfelder wiederum die kurzwellige Sonneneinstrahlung. Im Ergebnis wird durch diese Rckkopplung die Temperaturwirksamkeit der Sonneneinstrahlung noch weiter eingeschrnkt. Das Wirkprinzip eines solchen Albedo-Forcings (Abbildung 1) kann man sich wie eine Elektronenrhre vorstellen: Abbildung 1: Erklrung fr die Wirkungsweise des Albedo-Forcings am Analogon einer Verstrkerrhre Wenn man bedenkt, dass im Mittel (die Breitenabhngigkeit der Sonneneinstrahlung mit dem Cosinus einmal auer Acht lassend) auf den Schnee - und Eisflchen der Tagseite unserer Erde ein Groteil der dort auftreffenden solaren Einstrahlung klimaunwirksam reflektiert wird, dann stellen solche differentiell zunehmenden oder abnehmenden Schnee - und Eisflchen einen ganz erheblichen Eingriff in den Klimamotor unserer Erde dar. Wenn die reflektierte Strahlungsleistung dann nmlich in der Strahlungsbilanz fehlt, wird es noch klter und die Flchen wiederum grer und so weiter oder umgekehrt, wenn diese Flchen schmelzen Und das ist vordergrndig schon wieder einmal eine Sackgasse. Denn wir haben hier einen ganz neuen klimatischen Kipp-Punkt entdeckt, den es in der geschichtlich und paloklimatisch niedergelegten Klimahistorie unserer Erde niemals gegeben hat von der immer noch diskutierten Snowball Earth-Hypothese einmal abgesehen. Denn die durch Klima-Proxies belegten eiszeitlichen Temperaturschwankungen haben niemals zu einer klimatischen Resonanzkatastrophe gefhrt. Und hier msste man zum zweiten Mal abbrechen 8211 wenn es die Eiszeiten nicht gegeben htte. Die paloklimatischen Eiszeitalter sind nmlich wissenschaftlich nachgewiesen und erfordern einen klimawirksamen Mechanismus, der sowohl einen erheblichen VerlustAnstieg an klimawirksamer Solarenergie als auch ein Selbstverlschen nach dem jeweiligen Abklingen der zugrunde liegenden Ursache zu erklren vermag. Halten wir bis hierhin also noch einmal fest: Es hat nachweislich paloklimatische Schwankungen von etwa 3 und -9 gegenber der gegenwrtigen globalen Durchschnittstemperatur gegeben. Die absoluten Schwankungen der Sonneneinstrahlung als unserer Primrquelle sind viel zu gering, um dem Betrag nach fr diese nachgewiesenen Klimaschwankungen aufkommen zu knnen, und zwar gleichgltig, ob nun ber die orbitalen (Milankovi-) Zyklen oder ber die solaren Zyklen selbst. Es gibt also keinen primr wirksamen Klimamechanismus, der die fr solche eiszeitlichen Klimaschwankungen notwendigen Vernderungen in der Grenordnung von etwa 30 Wm bis -85 Wm gegenber der aktuellen Solarstrahlung erzeugen knnte. Der erforderliche Umfang an Leistungsvernderungen fr merkliche Temperatureinflsse kann in Ermangelung von primr wirksamen Alternativen nur als Sekundreffekt aus der Primrquelle Sonne selbst abgeleitet werden, wobei sich das Albedo-Forcing als ein solcher Mechanismus anbieten wrde. Und schlielich: Der betreffende Klimamechanismus endet paloklimatisch niemals in einer Resonanzkatastrophe und muss daher zwingend in einem neuen Gleichgewichtszustand zum Erliegen kommen. Ergo: Fr die erforderliche Vernderung der temperaturwirksamen Solarstrahlung zur Erklrung der eiszeitlichen Temperaturschwankungen kommt dem Betrag nach nur die Albedo der Erde als sekundre Steuergre in Frage. Die Albedo der Erde betrgt aktuell etwa 0,3, das heit 30 Prozent der Sonneneinstrahlung werden temperaturunwirksam reflektiert. Die MiniMax-Eckwerte fr den Wirkmechanismus eines Albedo-Forcings unserer Erde wren also: Albedo0Schwarzer Krper entsprechend 1.367 Wm temperaturwirksamer Einstrahlung und Albedo1Diskokugel entsprechend 0 Wm temperaturwirksamer Einstrahlung. In Summe lieen sich also theoretisch die kompletten 1.367 Wm Sonneneinstrahlung ber die Albedo der Erde temperaturwirksam steuern. Abschlieende Frage: Wie knnte dann ein begrenzt klimawirksamer Mechanismus zwischen Albedo-Forcing und der globalen Durchschnitttemperatur aussehen Abbildung 2: Mgliche Wirkweise des Albedo-Forcings Arbeitshypothese: Was wre denn, wenn das sekundre Albedo-Forcing (Abbildung 2) als Wirkmechanismus nach Abklingen des primr urschlichen Eingangssignals lediglich 10 Jahre Zeit htte, bis durch eine Anpassung der globalen Wolkenbedeckung ein neuer klimatischer Gleichgewichtszustand erzwungen werden wrde Argument: Die globale Wolkenbedeckung kann weitaus flexibler auf eine Strahlungsvernderung der Sonneneinstrahlung reagieren als die Schnee - und Eisbedeckung. Aber: Vielleicht ist der Wirkmechanismus ja auch genau umgekehrt, die globale Wolkenbedeckung reagiert sofort auf eine Vernderung und das globale Klima wird 10 Jahre nach Abklingen dieser urschlichen Vernderung durch eine sukzessive Anpassung der Schnee - und Eisfelder stabilisiert Danach msste man in Abbildung 2 einfach nur DA und DW austauschen (Abbildiug 3): Abbildung 3: Hypothese fr ein globales Klima-Forcing Damit htten wir das langsam wirkende Albedo-Forcing und die schnelle Reaktion ber die globale Wolkenbedeckung zu einem sinnflligen Wirkmechanismus fr klimatische Vernderungen analog zur Notch-Delay Theorie zusammengefhrt. Die abschlieende Hypothese lautet also: Klimaimpulse durch eine geringfgige Vernderung der solaren Einstrahlung werden von der globalen Wolkenbedeckung unmittelbar in eine Temperaturvernderung umgesetzt. Dieser Prozess endet 10 Jahre nach Abklingen des Impulses durch eine entsprechende Anpassung der Erdalbedo mittels einer Vernderung der globalen Schnee - und Eisbedeckung. So, das wars jetzt erstmal, vielleicht hat ja irgendjemand eine Idee, wie es weitergehen knnte Der Werkzeugkasten fr einen Albedo-Forcing Mechanismus, der zwingend in einem neuen klimatischen Gleichgewichtszustand konvergieren muss, enthlt bisher: Svensmark-Effekt und Wolkenbildung: Eine Abschwchung des solaren Magnetfeldes bei einer schwachen Sonne soll mit einer verstrkten Wolkenbildung in der Erdatmosphre durch kosmische Strahlung einhergehen und zu einer Verminderung der globalen Durchschnitttemperatur fhren: Der Svensmark-Effekt wurde vom CERN mit dem CLOUD-Experiment nachgewiesen: Hhere Temperaturen erzeugen weniger Wolken . weniger Wolken vermindern die Albedo und mehr Sonnenstrahlung wird temperaturwirksam und umgekehrt fhren niedrige Temperaturen zu einer erhhten Wolkenbedeckung mit dem gegenteiligen Ergebnis. Dabei verlaufen die Klimaeinflsse von hohen und niedrigen Wolken offenbar diametral: Die Notch-Delay Theorie: Die Notch-Delay Theorie von Evans baut auf einer Transfer-Funktion auf und erklrt sich ber eine verzgerte Temperaturwirkung solarer Strahlungsschwankungen. Zeitliche Verzgerung bei der Einstellung eines Temperaturgleichgewichtes: Usoskin et al. beschreiben eine Zeitverzgerung von 10 Jahren zwischen solaren Strahlungsvernderungen und der Durchschnittstemperatur auf der Nordhalbkugel. 1 Douglas and Clader (2002): Climate sensitivity of the Earth to solar irradiance. GEOPHYSICAL RESEARCH LETTERS, VOL. 29, NO. 16, 10.10292002GL015345, 2002. pas. rochester. edu douglasspapersDouglassCladerGRL. pdf Letzter Zugriff am 7. August 2017 2 Kppen und Wegener Die Klimate der geologischen Vorzeit (Borntrger 1924). Ein Nachdruck mit englischer bersetzung ist bei Schweizerbart erschienen: schweizerbart. depublicationsdetailisbn9783443010881KoppenWegenerDieKlimatedergeologis Tolle Nachrichten aus Sdtunesien: Die bewsserte Oasenflche hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ausgedehnt. In der Mai-Ausgabe 2017 des Journal of African Earth Sciences erscheint hierzu der folgende Artikel eines Teams um Emilio Rodrguez-Caballero: Irrigated land expansion since 1985 in Southern Tunisia The causes of agricultural land expansion and its impacts on dryland ecosystems such as the oasis regions of Southern Tunisia, are fundamental problems challenging the sustainability of irrigated agriculture on water limited ecosystems. Consequently, a thorough understanding of this phenomenon is necessary to avoid future problems. With the objective of identifying irrigated land expansion dynamics and the primary drivers, two representative oasis regions in Southern Tunisia, Mareth and Fatnassa, were selected. Changes in irrigated lands in both regions between 1985 and 2017 were analyzed . and the land uses from which expansion occurred were identified using Landsat images from different years (1985, 1996 and 2017). The results indicate that the surface occupied by irrigation agriculture has doubled in Mareth, while in Fatnassa, it has increased fourfold. During that period, there was a simultaneous increase in total population, as consequence of human migration that came along with an increase in income. Thus, we could identify human migration and economic development as potential drivers of irrigated agriculture expansion, though further research is warranted to ascertain a quantification that would assist in obtaining the sustainability of these regions. Im Juni 2018 erschien im IPCC-nahen Fachblatt Nature Climate Change ein kurioser Artikel von Jong-yeon Park, Jrgen Bader und Daniela Matei vom Hamburger Max Planck Institute fr Meteorologie zur Niederschlagsentwicklung in der Sahelzone. Zunchst wird behauptet, die Sahel-Drren der 1960er und 70er Jahre wren eine Folge der Klimaerwrmung, dann wird eingerumt, dass es in den letzten Jahrzehnten dort wieder mehr geregnet hat 8211 und das obwohl die Klimaerwrmung doch weiter fortschritt. Die Hamburger zeigen sich kreativ und zaubern einen weiteren Hasen aus dem Zylinder: 8220Schuld8221 an dem vermehrten Sahel-Regen hat wiederum der Mensch, nmlich durch die anthropogene Erwrmung des Mittelmeeres. Anstatt die natrliche Variabilitt und Ozeanzyklik als wichtigen Steuerungsfaktor anzuerkennen, begeben sich die alarmhungrigen Forscher auf seltsame Interpretationswege. Abschlieend wagen Park und Kollegen sogar eine Prognose: Es knnte in Zukunft sogar noch mehr im Sahel regnen, verursacht durch den ungezgelten Treibhausgas-Aussto der Menschen. Schmunzeln erlaubt. Hier der Abstract : Anthropogenic Mediterranean warming essential driver for present and future Sahel rainfall The long-lasting Sahel drought in the 1970s and 1980s caused enormous human and socio-economic losses 1. driving extensive research on its causes 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Although changes in global and regional sea surface temperatures (SSTs) are thought to be dominant drivers of the severe Sahel drying trend 9. 10. 11. 12. the mechanisms for the recent recovery trend are not fully clear yet, but are often assumed to be akin to the previous SSTSahel drought linkage 13. 14. 15. Here we show, by analysing observational and multi-model data and conducting SST-sensitivity experiments with two state-of-the-art atmospheric models, that the SST key area causing the recent Sahel rainfall recovery is the Mediterranean Sea. Anthropogenic warming of this region has driven the shift from the tropical Atlantic and Indo-Pacific oceans, which historically were the main driver of Sahel drought. The wetting impact of Mediterranean Sea warming can become more dominant in a future warming climate and is key to understanding the uncertainty in future Sahel rainfall projections. Drei Monate spter zeigten Catherine Pomposi und drei weitere New Yorker Kollegen in den Geophysical Research Letters die wahren Zusammenhnge auf. Sie machten pazifische Ozeanyzklen als wichtigen Steuerungsfaktor des Sahelregens aus: Understanding Pacific Ocean influence on interannual precipitation variability in the Sahel Moisture budget decomposition is performed for the Sahel (1020N and 20W40E) in order to understand the processes that govern regional hydroclimate variability on interannual time scales and frame them in the context of their primary ocean driver. Results show that warm conditions in the Eastern Tropical Pacific remotely force anomalously dry conditions primarily through affecting the low-troposphere mass divergence field. This behavior is related to increased subsidence over the tropical Atlantic and into the Sahel and an anomalous westward flow of moisture from the continent, both resulting in a coherent drying pattern. Understanding the physical processes relating remote sea surface temperature anomalies to atmospheric circulation changes and the resulting complex local convergence patterns is important for advancing seasonal prediction of precipitation over West Africa. Das Hamburger Max-Planck-Institut hat in den vergangenen Jahren wichtige neue Erkenntnisse zu Aerosolen und anderen Themen beigesteuert. Die Sahel-Arbeit gehrt leider nicht zu den besten Arbeiten, genausowenig wie die MPI-Studien zum arktische Meereis . Immer wieder heit es, dass Sonnenaktivittsschwankungen klimatisch im Prinzip vernachlssigbar wren. Sie wrden kaum etwas bewirken. Umso erstaunter ist man dann, wenn allmonatlich ein weiterer Fachartikel erscheint, der das glatte Gegenteil dokumentiert. Ein Beispiel aus dem November 2018, als die Geophysical Research Letters eine Arbeit von Adrin Martnez-Asensio und Kollegen zur Beeinflussung des Meeresspiegels durch solare Schwankungen brachten. Die Forscher dokumentierten, dass die herbstlichen Meeresspiegelextreme in Venedig und Triest durch den 11-jhrigen Sonnenfleckzyklus gesteuert werden. Im Winter macht sich die Sonne dann sogar in weiteren Kstenorten bemerkbar, nmlich Marseille, Ceuta, Brest und Newlyn. Hier der Abstract des spannenden Papers: Decadal variability of European sea level extremes in relation to the solar activity This study investigates the relationship between decadal changes in solar activity and sea level extremes along the European coasts and derived from tide gauge data. Autumn sea level extremes vary with the 11 year solar cycle at Venice as suggested by previous studies, but a similar link is also found at Trieste. In addition, a solar signal in winter sea level extremes is also found at Venice, Trieste, Marseille, Ceuta, Brest, and Newlyn. The influence of the solar cycle is also evident in the sea level extremes derived from a barotropic model with spatial patterns that are consistent with the correlations obtained at the tide gauges. This agreement indicates that the link to the solar cycle is through modulation of the atmospheric forcing. The only atmospheric regional pattern that showed variability at the 11 year period was the East Atlantic pattern. Ein weiteres Beispiel aus dem Mrz 2018. Jordahna Ellan-Ann Haig und Jonathan Nott rekonstruierten die tropische Wirbelsturmgeschichte Australiens fr die vergangenen 1500 Jahre. Dabei entdeckten sie, dass die beobachtete Variabilitt im Bereich von Jahrzehnten und Jahrhunderten mageblich durch die Sonnenaktivitt mitbestimmt wird. Haig und Nott hoffen, dass zuknftige Wirbelsturmprognosen durch die Einbeziehung des wichtigen solaren Klimafaktors profitieren werden. Anbei die Kurzfassung der Arbeit: Solar forcing over the last 1500 years and Australian tropical cyclone activity Accurate seasonal and decadal predictions of tropical cyclone activity are essential for the development of mitigation strategies for the 2.7 billion residents living within cyclone prone regions. The traditional indices (Southern Oscillation Index and various sea surface temperature indices) have fallen short in recent years as seasonal predictors within the Australian region. The short length of these records (i. e. lt50 years) has meant that our current knowledge of larger-scale drivers at interdecadal, centennial, and millennial scales is limited. The development of a new tropical cyclone activity index spanning the last 1500 years has enabled the examination of tropical cyclone climatology at higher temporal resolution than was previously possible. Here we show that in addition to other well-known climate indices, solar forcing largely drives decadal, interdecadal, and centennial cycles within the tropical cyclone record. Schlielich noch ein Beispiel aus Sdamerika. Andrs Antico und Maria Tores haben in einem Artikel von 2018 die Abflussrate des Amazonas fr die letzten 100 Jahre ausgewertet und dabei entdeckt, dass die Entwicklung eng an solare Schwankungen gekoppelt war. Hier der Abstract: Evidence of a decadal solar signal in the Amazon River: 1903 to 2017 It has been shown that tropical climates can be notably influenced by the decadal solar cycle however, the relationship between this solar forcing and the tropical Amazon River has been overlooked in previous research. In this study, we reveal evidence of such a link by analyzing a 19032017 record of Amazon discharge . We identify a decadal flow cycle that is anticorrelated with the solar activity measured by the decadal sunspot cycle. This relationship persists through time and appears to result from a solar influence on the tropical Atlantic Ocean. The amplitude of the decadal solar signal in flow is apparently modulated by the interdecadal North Atlantic variability. Because Amazonia is an important element of the planetary water cycle, our findings have implications for studies on global change. Forscher der University of Texas at Austin hatten im Februar 2018 Erstaunliches zu berichten: Das grnlndische Inlandeis bewegt sich heute deutlich langsamer als im Durchschnitt der letzten 9000 Jahre. Hierdurch verdickt sich derzeit der Zentralbereich des grnlndischen Eisschildes, whrend die Rnder schmelzen. Hier die entsprechende Pressemitteilung : Scientists Map Movement of Greenland Ice During Past 9,000 Years Scientists have created the first map that shows how the Greenland Ice Sheet has moved over time, revealing that ice in the interior is moving more slowly toward the edges than it has, on average, during the past 9,000 years. The findings, which researchers said dont change the fact that the ice sheet is losing mass overall and contributing to sea level rise, are published in the Feb. 5 issue of Science. Along Greenlands periphery, many glaciers are rapidly thinning. However, the vast interior of Greenland is slowly thickening, a process the new study clarifies. Scientists are very interested in understanding how ice sheets flow and how that flow may have been different in the past. Our paleo-velocity map for Greenland allows us to assess the flow of the ice sheet right now in the context of the last several thousand years, said lead author Joe MacGregor of The University of Texas at Austins Institute for Geophysics (UTIG), a research unit of the Jackson School of Geosciences. The study builds on earlier UTIG-led research that developed a database of the many layers within Greenlands ice sheet. Using this database, the scientists determined the flow pattern for the past 9,000 years in effect creating a paleo-velocity map. The authors identified three causes for this deceleration. First is that snowfall rates were generally higher during the past 9,000 years, second is the slow stiffening of the ice sheet over time, and third is the collapse of an ice bridge that used to connect Greenlands ice to that on nearby Ellesmere Island. Of most interest were the last two. Like many others, I had in mind the ongoing dramatic retreat and speedup along the edges of the ice sheet, so Id assumed that the interior was faster now too. But it wasnt, said MacGregor. In comparing the paleo-velocity map with modern flow rates, researchers found that the ice sheets interior is moving more slowly now than during most of the Holocene, a geological period that began about 11,700 years ago and runs to the present. The ice that formed from snow that fell in Greenland during the last ice age is about three times softer than the ice being formed today, according to William Colgan of York Universitys Lassonde School of Engineering, a co-author of the study. Because of this difference, the ice sheet is slowly becoming stiffer. As a consequence, the ice sheet is flowing more slowly and getting thicker over time. This effect is most important in southern Greenland, where higher snowfall rates have led to rapid replacement of ice from the last glacial period with more modern Holocene ice. But that didnt explain what was happening elsewhere in Greenland, particularly the northwest, where there isnt as much snowfall, so the stiffening effect isnt as important, said MacGregor. The explanation of deceleration in the northwest lies in the collapse 10,000 years ago of an ice bridge across Nares Strait, which used to connect Greenlands ice to that on Ellesmere Island. The collapse of the ice bridge at the end of the last ice age led to acceleration in the northwest, but the ice sheet has since returned to a slower pace. These changes, which started thousands of years ago, affect our understanding of the changing Greenland Ice Sheet even today. Scientists often use GPS and altimeters aboard satellites to measure the elevation of the ice surface and study how much mass is being lost or gained across the ice sheet. When correcting for other known effects on the surface elevation, any leftover thickening is assumed to be due to increasing snowfall, but this study shows that may not be the case. Were saying that recent increases in snowfall do not necessarily explain present-day interior thickening, said Colgan. If youre using a satellite altimeter to figure out how much mass Greenland is losing, youre going to get the answer slightly wrong unless you account for these very long-term signals that are evident in its interior. In die gleiche Richtung geht eine Pressemitteilung der University of Illinois vom 4. Mai 2018, die das fehlende Schmelzen im Zentrum des grnlndischen Eisschildes diskutiert: Study finds ice isnt being lost from Greenlands interior Scientists studying data from the top of the Greenland ice sheet have discovered that during winter in the center of the worlds largest island, temperature inversions and other low-level atmospheric phenomena effectively isolate the ice surface from the atmosphere recycling water vapor and halting the loss or gain of ice. A team of climate scientists made the surprising discovery from three years of data collected at Summit Camp . an arid, glaciated landscape 10,500 feet above sea level in the middle of the Greenland ice sheet. This is a place, unlike the rest of the ice sheet, where ice is accumulating, says Max Berkelhammer, assistant professor of earth and environmental sciences at the University of Illinois at Chicago. Berkelhammer is first author on the study. reported in Science Advances, an open-access online publication of the journal Science. Near Greenlands coasts, Berkelhammer said, its relatively warm, and the ice melts faster and faster. But in the center of the ice sheet, its 25 below zero Celsius (-13 F), so its always freezing, even if it warms. Its a very rare occurrence to go above freezing, he said. The authors note that despite rapid melting in the coastal regions of the ice sheet, a significant area approximately 40 percent rarely experiences surface melting. Solid ice can be lost not only by melting into liquid water. Under certain conditions, it can vaporize by sublimation, a one-step transition from solid to gas. Such conditions exist at the high-altitude, dry, frigid surface of Greenlands interior. Sublimation is common there, unlike other places, Berkelhammer said. We looked at the exchange of water between the ice sheet and the air above it through condensation, evaporation, and sublimation. At Summit Camp, a 150-foot tower was used to draw air samples at various heights above the surface and pipe the air into a laboratory buried a few feet below the ice. Lasers analyzed the air for two different isotopes of oxygen in H2O, whose ratio indicates the temperature at which the water molecules became airborne. We noticed a specific process that was occurring, where low-level fog would form right above the surface of the ice sheet, Berkelhammer said. A fogbow a rainbow caused by fog often appeared. As ice sublimates from the surface, it forms a fog, he said. As the particles get heavier and settle back to the surface, you get recycling, rather than dissipation that would remove ice. In winter, 80 percent of the ice that would otherwise be lost is recycled, Berkelhammer said. So its an incredibly efficient process. But many questions remain as to how this boundary-layer recycling contributes to models of climate change. We expected sublimation to increase with temperature, but we find no net loss of ice over time, Berkelhammer said, again referring just to the interior of the ice mass. You could say, if this process changes, youd lose ice significantly faster. Or, if (recycling) becomes even more efficient, you would conserve even more ice mass. We cant predict, he said. And we dont know from the ice-core records what the history is. The next step, he said, is to run experiments to see how sublimation changes with temperature associated with past and future changes in atmospheric carbon dioxide levels, to see how recycling fits into climate models. If we want to model how the ice sheet is warming, we need to include everything we know, he said. This is a new process to incorporate in models. But Berkelhammer cautions against over-interpreting the recycling as good news for the ice sheet or the planet, as its overall effect is likely to be relatively minor. This is small potatoes compared to the calving thats going on along the coasts, he said. Every time we go back to Greenland, the edge of the ice is farther away from the coast. An einigen Stellen Grnlands fliet das Eis dann aber doch erstaunlich schnell, wie Wissenschaftler des Geoforschungszentrums (GFZ) Potsdam herausfanden. Grund sind auergewhnlich heie Zonen im vulkanisch geprgten Untergrund. Meldung des GFZ vom 4. April 2018: Erdwrme verursacht schnellen Eisfluss und Gletscherschmelze in Grnland Die erdgeschichtliche Vergangenheit des Nordatlantik steuert heutigen Eismassenverlust Wer Grnlands Eismassen von heute untersucht, muss weit in die Erdgeschichte zurck. Unter der Insel finden sich in der Lithosphre heie Stellen aus der geologischen Vergangenheit, welche zu einer Schmelze von unterhalb der Eismassen Grnlands fhren und das Eis deshalb schnell flieen lassen. In einem breiten Streifen von West nach Ost zieht sich eine Wrmeanomalie mit erhhtem Wrmefluss aus dem Erdinnern unter Grnland durch. Mit dieser Anomalie erklrt jetzt ein internationales Team von Geowissenschaftlern unter Leitung von Irina Rogozhina und Alexey Petrunin vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ Beobachtungsdaten aus Radar - und Eisbohrmessungen, die eine weitgefcherte Schmelze unter dem Eisschild und erhhte Gleitgeschwindigkeiten an der Basis des Eiskrpers zeigen. Diese Schmelze fhrt zu einem schnellen Eisfluss von Grnlands Gletscher-Gipfelregion ber 750 Kilometer bis hin zum Nordatlantik. Der Nordatlantik ist tektonisch aktiv. Vor 80 bis 35 Millionen Jahren vor heute bewegten die Prozesse der Plattentektonik Grnland ber einen Bereich auergewhnlich heien Materials im Erdmantel, der heute noch fr den Vulkanismus Islands verantwortlich ist. Dieses heie Gesteinsmaterial dnnte dabei die Lithosphre unter Grnland aus und heizte sie auf. So entstand eine groe geothermische Anomalie unter einem Viertel der Landmasse Grnlands. Diese alte und langlebige Wrmequelle schuf eine Region mit viel Schmelzwasser unterhalb des Gletschers, auf der das Eis bis heute rutschen und sich schnell bewegen kann. Ungefhr die Hlfte der Eiskappe im nrdlichen Zentral-Grnland liegt auf aufgetautem Gesteinsbett und leitet sein Schmelzwasser ber ein dichtes hydrologisches Netz unter dem Eis in den Ozean. Das Geoforschungsteam hat hier zum ersten Mal die enge Kopplung von weit in die Erdgeschichte zurckreichenden Prozessen tief im Erdinnern mit eisdynamischen Vorgngen und dem thermo-hydrologischen Verhalten groer Eisdecken nachgewiesen: Die geothermische Anomalie, die durch den islndischen Mantel-Plume vor ber zehn Millionen Jahren entstand, ist ein wichtiger Motor fr die heutige Hydrologie unter dem Eisschild und fr die Flussgeschwindigkeit des Eises, erklrt Irina Rogozhina. Dieses wiederum beeinflusst allgemein das dynamische Verhalten der groen Eisschilde und mglicherweise auch die zuknftige Reaktion auf Klimanderungen. Bisher war die erdgeschichtliche Vergangenheit des Plumes unter Grnland unter der drei Kilometer dicken Eisdecke verborgen. Ihr Geheimnis konnten die Geoforscher konnten nun mit einer innovativen Kombination von Computermodellen und Datenstzen aus Seismologie, Schweremessungen, Bohrungen, Radarmessungen, Eisdickenmessungen am Boden, vom Flugzeug und von Satelliten aus, entschlsseln. Die Lage und Ausrichtung des Gebiets erhhten geothermischen Wrmeflusses zeigt, wo Grnland ber den heien Island-Mantelplume wanderte. Der unerwartete Zusammenhang von Mantelplumes und Eisdecken zeigt, dass die Einwirkungen auf die Eiskappen auf hchst unterschiedlichen Zeitskalen ablaufen, von Langzeitprozessen der Tektonik vor ber zehn Millionen Jahren bis hin zu aktuellen nderungen ber die letzten Monate heutiger Klimaentwicklung. Zugleich ergeben die Ergebnisse der Studie nun auch einen unabhngigen Test fr die verschiedenen Modellvorstellungen, wie sich der Nordatlantik ffnete, denn dieser tektonische Vorgang wird seit dreiig Jahren diskutiert und ist bis heute noch nicht vollstndig geklrt. Rogozhina, I. Petrunin, A. G. Vaughan, A. P. M. Steinberger, B. Johnson, J. V. Kaban, M. K. Calov, R. Rickers, F. Thomas, M. Koulakov, I. 2018. Melting at the base of the Greenland ice sheet explained by Iceland hotspot history. Nature Geoscience, Advance Online Publication, 04 April 2018, DOI: 10.1038NGEO2689 Das Dnische Meteorologische Institut verffentlicht eine fortwhrende Datenreihe zur Eismassenbilanz an der Oberflche des grnlndischen Eisschildes (Surface Mass Balance, SMB). Hier gehen Eiszugnge durch Schneefall und Eisabgnge durch Schmelzen und Sublimation in die Bilanz mit ein, nicht jedoch der Abbruch von Eisbergen an den Ksten. Wenn sich SMB und Eisabbruch die Waage halten, bliebe die Gesamt-Eisbilanz Grnlands stabil. Allerdings berwog in den letzten Jahren der Eisabbruch, so dass das Grnlandeis insgesamt schrumpfte. Derzeit (Februar 2017) ist ein interessantes Phnomen zu erkennen. Die Oberflchen-Eisbilanz SMB schlgt 201817 alle Rekord (blaue Kurve unten) und bertrifft das langjhrige Mittel sowie die Werte der Vorjahre bei weitem. Es schneit offenbar wie verrckt. Schafft das Grnlandeis dieses Jar vielleicht die schwarze Null Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gtday). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2017-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2017 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2017) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out. Das Grnlandeis unterlag schon immer Schwankungen und reagierte auf klimatische Vernderungen. Meredith Kelly und Thomas Lowell haben 2009 in einem Artikel die Geschichte des Grnlandeises fr die letzten 12.000 Jahre skizziert. Darin dokumentieren sie, dass die meisten lokalen grnlndischen Gletscher whrend des sogenannten holoznen thermischen Maximums vor 8000 bis 5000 Jahren viel krzer als heute oder sogar ganz verschwunden waren. Im Text heit es dazu im Original: Subsequent to late-glacial or early Holocene time, most local glaciers were smaller than at present or may have disappeared completely during the Holocene Thermal Maximum Abschlieend die Aufklrung eines Miverstndnisses. Der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf wrmt in groer Regelmigkeit einen alten Versprecher von Fritz Vahrenholt auf, wobei das Grnlandeis whrend der Mittelalterlichen Wrmeperiode (MWP) angeblich komplett abgeschmolzen gewesen sein soll. Dabei handelt es sich wirklich um einen Versprecher, der in der Hektik eines Interviews schon einmal passieren kann 8211 nobody ist perfekt. Gemeint waren natrlich geschrumpfte Gletscher, eine Folge der hohen Temperaturen vor 1000 Jahren. Die entsprechenden Studien haben wir feinsuberlich in unserem Kartierprojekt zur MWP aufgefhrt (Online-Karte hier ). Auch in unserem Buch ist nichts von einem Komplettschmelzen zur MWP-Zeit oder selbst whrend des letzten Interglazials vor 115.000 Jahren zu lesen. Im Buch heit es wrtlich auf Seite 186: Es wird daher angenommen, dass das ostantarktische Eis wohl auch die aktuelle Klimaerwrmung weitgehend unbeschadet berleben wird. hnliches gilt fr den grnlndischen Eispanzer, der whrend der letzten Zwischeneiszeit vor 120.000 Jahren ebenfalls nicht verschwunden ist, wobei es bis zu 5 C wrmer war als heute. Vielleicht wird es Herrn Rahmstorf irgendwann ja von selbst langweilig. Jedenfalls knnen Sie ihn in der Kommentarspalte dann das nchste mal auf diesem Blogartikel verweisen, der fr alle Klarheit bringen sollte. Der Anstieg des CO 2 - Gehalts in der Atmosphre bereitet nicht nur hinsichtlich der Erderwrmung Sorge, sondern wird auch als Auslser der Ozeanversauerung diskutiert. Unbestritten hat sich der durchschnittliche pH-Wert der Weltozeane in den letzten Jahrzehnten leicht erniedrigt, liegt aber noch auf der basischen Seite des Spektrums. Abseits dieses Langzeittrends wird oft verdrngt, dass der 8220Versauerungswert8221 auch starken natrlichen Schwankungen unterliegt, die nichts mit dem atmosphrischen CO 2 - Geschehen zu tun haben. Eine Pressemitteilung des Geomar vom 23. Februar 2018 verdeutlicht dies: Via Laser in die Vergangenheit der Ozeane GEOMAR-Forscher rekonstruieren pH-Werte der vergangenen 120 Jahre im Nordpazifik Experten des GEOMAR Helmholtz-Zentrums fr Ozeanforschung Kiel konnten jetzt zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Grobritannien, Kanada und den USA dank modernster Analysetechnik erstmals den pH-Wert des Nordpazifik seit Ende des 19. Jahrhunderts hochauflsend rekonstruieren. Die Studie, die in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erscheint, offenbart einen klaren Versauerungstrend, aber auch starke saisonale Schwankungen . Neben der globalen Erwrmung gilt die Ozeanversauerung derzeit als zweites groes CO 2 - Problem. Denn mit dem Anstieg der Kohlendioxid (CO 2 )-Konzentrationen in der Atmosphre gelangen auch immer grere Mengen des Gases in die Meere. Zusammen mit dem Wasser bildet es Kohlensure, die den pH-Wert der Ozeane sinken lsst. Welche Auswirkungen das auf die kosysteme haben wird, ist noch weitgehend offen. Die Forschung steht vor einem groen Problem: Messungen des pH-Werts im Meer gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten, in einigen Bereichen nur seit wenigen Jahren. Mit welchen pH-Werten sind Organismen vor 100, 200 oder 1000 Jahren zurechtgekommen Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums fr Ozeanforschung Kiel ist es jetzt zusammen mit Partnern aus Grobritannien, Kanada und den USA gelungen, den Suregrad (pH-Wert) des nrdlichen Pazifiks in den vergangenen 120 Jahren auf Monate genau zu rekonstruieren. Dafr analysierten sie Proben von speziellen Kalkalgen mit einer innovativen Kombination aus Lasertechnik und Isotopenanalyse. Aus den hohen nrdlichen Breiten gibt es solche Rekonstruktionen bisher nicht. Die Daten sind aber wichtig, um die mglichen Folgen der Ozeanversauerung beurteilen zu knnen. Die von uns angewandte Technik erffnet neue Mglichkeiten bei der Umweltrekonstruktion, sagt Dr. Jan Fietzke vom GEOMAR. Er ist Erstautor der Studie, die jetzt in dem internationalen Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erscheint. Fr ihre Untersuchung, die unter anderem vom deutschen Verbundprojekt zur Erforschung der Ozeanversauerung BIOACID finanziert wurde, nutzte das Forscherteam Algen der Art Clathromorphum nereostratum. Diese Algen bilden im Nordpazifik und in der Beringsee groe Riffe mit festen Kalkstrukturen. In ihnen sind schon mit bloem Auge Jahresringe zu erkennen, die hnlich wie bei Bumen Informationen ber die jeweiligen Umweltbedingungen enthalten. Um diese Informationen hochauflsend zu entschlsseln, haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Verfahren namens Laser-Ablation angewendet. Dabei schiet ein spezieller Laser an vorher genau definierten Punkten Material aus der Probe. Ein einzelner Probenpunkt ist gerade mal ein Zehntel Millimeter gro, sagt Dr. Fietzke. Das abgelste Material wird anschlieend automatisch in ein Massenspektrometer abgefhrt, wo verschiedene Isotopenverhltnisse in der Probe gemessen werden knnen. Fr die aktuelle Studie nutzte die Arbeitsgruppe zwei Isotope des Elements Bor, deren Verhltnis zueinander als zuverlssiger Indikator fr den pH-Wert des Meerwassers gilt. Bei der Analyse ergab sich, dass der pH-Wert im Nordpazifik tatschlich seit Ende des 19. Jahrhunderts sinkt, das Wasser also versauert. Der Trend passt genau zu den steigenden Kohlendioxid-Werten in der Atmosphre, erklrt Co-Autorin Dr. Federica Ragazzola von der Universitt Bristol (UK). Gleichzeitig offenbarte die monategenaue Auflsung aber auch starke Schwankungen des pH-Wertes innerhalb eines Jahres. Vermutlich stammen sie daher, dass in der Herkunftsregion der Kalkalge groe Tangwlder wachsen. Im Frhjahr und Sommer verbraucht der Tang groe Mengen an CO 2 . Im Wasser entsteht also weniger Kohlensure, der pH-Wert steigt, erklrt die Biologin. Begeistert zeigten sich die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den Mglichkeiten der Laser-Ablation. So erhalten wir extrem hoch aufgelste Ergebnisse, die man sehr gut optisch auswerten kann. So sind Unterschiede direkt sichtbar und man muss nicht nackte Zahlen vergleichen, schwrmt Dr. Fietzke. Die jetzt vorliegende Studie soll erst der Anfang sein. Diese und hnliche Arten von Kalkalgen gibt es in allen Ozeanen in den hohen Breiten. Sie knnen mehrere tausend Jahre alt werden. Dank der Laserablation knnen wir mit weiteren Proben in Zukunft noch viel weiter in die Vergangenheit zurck, um detailliert pH-Wert und andere Umweltparameter zu rekonstruieren, betont der Kieler Physiker. BIOACID in Krze: Unter dem Dach von BIOACID (Biological Impacts of Ocean Acidification) untersuchen 14 Institute, wie marine Lebensgemeinschaften auf Ozeanversauerung reagieren und welche Konsequenzen dies fr das Nahrungsnetz, die Stoff - und Energieumstze im Meer sowie schlielich auch fr Wirtschaft und Gesellschaft hat. Das Projekt begann 2009 und ging im September 2017 in eine zweite auf drei Jahre angelegte Frderphase. Das Bundesministerium fr Bildung und Forschung (BMBF) untersttzt die aktuellen Arbeiten mit 8,77 Millionen Euro. Die Koordination liegt beim GEOMAR Helmholtz-Zentrum fr Ozeanforschung Kiel. Eine Liste der Mitglieds-Institutionen, Informationen zum wissenschaftlichen Programm und den BIOACID-Gremien sowie Fakten zur Ozeanversauerung sind auf der Website bioacid. de zu finden. Originalarbeit: Fietzke, J. F. Ragazzola, J. Halfar, H. Dietze, L. C. Foster, T. H. Hansteen, A. Eisenhauer, R. S. Steneck (2018): Century scale trends and seasonality in pH and temperature for shallow zones of the Bering Sea. Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), Early Edition, dx. doi. org10.1073pnas.1419216112 Eine halbes Jahr spter legte eine Forschergruppe um Gangjian Wei eine Studie zur pH-Entwicklung whrend der vergangenen 160 Jahre im Westpazifik nach. Die Wissenschaftler fanden eine signifikante natrliche Variabilitt des Versauerungsgrades, die im Mastab von Jahrzehnten schwankte. Ein einheitliches Schwankungsmuster konnten Wei und Kollegen nicht finden, die Entwicklung in den einzelnen Regionen unterscheidet sich stark. Hier der Abstract der Arbeit, die im November 2018 im Journal of Geophysical Research erschien: Decadal variability in seawater pH in the West Pacific: Evidence from coral 11 B records Long-term seawater pH records are essential for evaluating the rates of ocean acidification (OA) driven by anthropogenic emissions. Widespread, natural decadal variability in seawater pH superimposes on the long-term anthropogenic variations, likely influencing the OA rates estimated from the pH records. Here, we report a record of annual seawater pH estimated using the 11 B proxy over the past 159 years reconstructed from a Porites coral collected to the east of Hainan Island in the northern South China Sea (SCS). By coupling this time series with previously reported long-term seawater pH records in the West Pacific, the decadal variability in seawater pH records and its possible driving mechanisms were investigated. The results indicate that large decadal variability in seawater pH has occurred off eastern Hainan Island over the past 159 years . in agreement with previous records. The Qiongdong upwelling system, which controls nutrient supplies, regulates surface water productivity, and is driven by the East Asian summer monsoon, is the primary control of this decadal variability, while terrestrial inputs appear not influence significantly. Meanwhile the impacts of the Pacific Decadal Oscillation (PDO) and the El Nino and Southern Oscillation (ENSO) systems on seawater pH off eastern Hainan Island is likely limited. In contrast, the PDO is the main factor to influence the decadal seawater pH variability offshore the East Australia . while the mechanism controlling the decadal seawater pH variability in Guam is not clear yet. Meanwhile, the rate of decrease in seawater pH estimated from coral records are significantly different in different regions and over different time spans, which may reflect a combination of natural decadal variability in seawater pH and long-term variations. Therefore, understanding the mechanisms driving natural variability in seawater pH is important for improving estimates of ocean acidification rates driven by anthropogenic emissions. Schauen wir in die pH-Kurve von Hainan (Abb. 1). ber die letzten 160 Jahre sind starke Oszillationen des pH-Wertes zu erkennen, jedoch kein Langzeittrend. Der Vergleich mit dem PDO-Ozeanzyklus und El-Nino-Geschehen bringt wenig bereinstimmung. Der genaue Antrieb der starken natrlichen Variabilitt der Ozeanversauerung im West-Pazifik bleibt daher vorerst unklar. In Australien hingegen ist es wohl die PDO, die die Versauerungsnderungen kontrolliert. Abb. 1: nderungen des pH-Wert (Versauerungsgrades) des Ozeanwassers offshore Hainan Island im Westpazifik. Quelle: Wei et al. 2018. Schauen wir nun in den Atlantik, in die Sargassosee. Eine Team um Nathalie Goodkin dokumentierte von dort eine 222-jhrige Zeitreihe zur pH-Entwicklung, die sie im Juni 2018 in den Geophysical Research Letters publizierten. Unerwarteterweise fanden die Forscher enorme Schwankungen in der Ozeanversauerung, die grtenteil von der atmosphrischen CO 2 - Entwicklung entkoppelt sind. Andere Faktoren wie die Ozeanzirkulation und beiogechemische nderungen spielen dabei eine weitaus grere Rolle. Hier der Abstract: Ocean circulation and biogeochemistry moderate interannual and decadal surface water pH changes in the Sargasso Sea The oceans absorb anthropogenic CO 2 from the atmosphere, lowering surface ocean pH, a concern for calcifying marine organisms. The impact of ocean acidification is challenging to predict as each species appears to respond differently and because our knowledge of natural changes to ocean pH is limited in both time and space. Here we reconstruct 222 years of biennial seawater pH variability in the Sargasso Sea from a brain coral . Diploria labyrinthiformis. Using hydrographic data from the Bermuda Atlantic Time-series Study and the coral-derived pH record, we are able to differentiate pH changes due to surface temperature versus those from ocean circulation and biogeochemical changes. We find that ocean pH does not simply reflect atmospheric CO 2 trends but rather that circulationbiogeochemical changes account for gt90 of pH variability in the Sargasso Sea and more variability in the last century than would be predicted from anthropogenic uptake of CO 2 alone. Wieder wollen wir es genauer wissen und suchen uns die Kurve aus der Publikation heraus. Die graue Kurve in Abbildung 2 gibt die pH-Entwicklung in der Sargassosee wieder (die schwarze Kurve zeigt einen Vergleichsdatensatz aus einem antarktischen Eiskern). Gut zu erkennen ist die starke natrliche Variabilitt des pH-Wertes. Zwischen 1840 und 1950 fiel der pH deutlich ab. Im Anschluss daran stieg der Wert dann jedoch wieder, obwohl der CO 2 - Gehalt in der Atmosphre gleichzeitig anstieg. Im letzten halben Jahrhundert dominierte offenbar die natrliche Variabilitt die Ozeanversauerung in diesem Teil des Atlantiks. Abbildung 2: Entwicklung des pH-Wertes (Ozeanversauerung) in der atlantischen Sargassosee whren der vergangenen 250 Jahre (graue Kurve). Die schwarze Kurve zeigt zum Vergleich die pH-Entwicklung im antarktischen Law Dome Eiskern. Quelle: Goodkin et al. 2018. Die Vernachlssigung historischer pH-Wertmessungen in der Klimadiskussion wurde bereits vom Hydrologen Michael Wallace auf WUWT bemngelt. Selbst im saisonalen Jahresgang schwankt der pH-Wert in einigen Ozeanbereichen viel strker als angenommen. Eine Forscherguppe um David Kline stellte Untersuchungen im Groen Barriereriff in Australien an und entdeckte ein natrliches temporres Absacken auf pH-Werte. die im weltweiten Durchschnitt fr 2100 prognostiziert werden. Die Studie erschien im Juni 2018 in PLOS One .
Comments
Post a Comment